Das ist Hanföl! Inhaltsstoffe, Wirkung & der Unterschied zu CBD Öl

CBD Öl, Cannabisöl, Hanföl und Hanfsamenöl werden oft in einen Topf geworfen. Doch nur Hanf- und Hanfsamenöl meint tatsächlich dasselbe Produkt.

Wir wollen aufklären und zeigen was die Produkte voneinander unterscheidet (Vergleichstabelle!) sowie welche Wirkung und Anwendungsfälle es für Hanföl gibt.

von Jona Decker

Hanföl

Außerdem erfährst du in diesem Artikel, was Hanföl ist, wie es hergestellt wird und welche Inhaltsstoffe darin stecken. Wenn du wissen willst, wofür man Hanföl verwenden kann und wo man doch besser zu anderen Produkten greift, bist du hier richtig.

Ein leckeres Rezept mit Hanföl erwartet dich obendrein. Am Ende zeigen wir dir außerdem, wo du das beste Produkt findest. Gründe genug, um bis zum Ende dabei zu bleiben.

Was ist Hanföl (Hanfsamenöl)?

Wenn es um Hanf geht, kursiert leider viel Halbwissen im Internet. Manche Begriffe sind auch sehr ähnlich, werden leicht verwechselt und schnell weiß keiner mehr so recht wovon überhaupt die Rede ist.

Hanföl wird auch gerne als Hanfsamenöl bezeichnet. Auch deswegen, weil man die Substanz aus den Samen der Hanfblüte gewinnt. Durch Kaltpressung wird ein Öl hergestellt, welches sich hervorragend in der Küche und der Kosmetik eignet.

Damit unterscheidet es sich schon einmal von CBD Öl und Cannabisöl. Doch es gibt noch mehr Unterschiede.

Cannabisöl und CBD Öl enthalten beide die Cannabinoide CBD und THC in unterschiedlicher Konzentration (CBD Öl weist THC nur in extrem geringen Mengen auf). Dies macht sie unter anderem für medizinische Zwecke interessant.

Doch der Gesetzgeber reguliert vor allem den Kauf, Verkauf und Konsum aufgrund der psychoaktiven Wirkung von THC stark. Dazu noch später.

Hanföl ist praktisch frei von Cannabinoiden, doch deshalb für uns nicht weniger interessant.

Nährwerttabelle

Hanföl ist ein wahres Energiebündel. Hier erfährst du, was in einer 100ml Flasche alles enthalten ist:

Nährstoff Menge
Brennwert 879 kcal (3.680 kJ)
Fettgehalt 100 g
Davon Gesättigte Fettsäuren 11 g
Davon Ungesättigte Fettsäuren 89 g (14 g einfach / 75 g mehrfach)
Siedepunkt 120 °C

Hanföl enthält kein Cholesterin, Natrium, Zucker, Protein, Ballaststoffe oder Kohlenhydrate.

Die Unterschiede: CBD Öl, Hanföl und herkömmliches Öl

Am häufigsten wird Hanföl wohl mit CBD Öl verwechselt. Das ist auch nicht verwunderlich, schließlich handelt es sich bei beiden um ein Öl, welches aus derselben Pflanze gewonnen wird. Zudem setzen viele CBD Öls als Basis auf das Hanfsamenöl.

Schauen wir uns die Unterschiede aber einmal im Detail an:

Hanföl CBD Öl
Anwendung Küche; Kosmetik Therapeutisch; Medizinisch
Nebenwirkung Keine in seltenen Fällen leichte Begleiterscheinungen
Inhaltsstoffe Fettsäuren; Vitamine; Mineralien; Spurenelemente Cannabidiol; Flavonide; Terpene; Trägersubstanz (kann auch Hanföl sein)
Vorteile vielfältig einsetzbar; nachhaltig; wichtige Omega 3 und 6 Fettsäuren vielfältig medizinisch einsetzbar (hilft unter anderem gegen Schmerzen, Angst, Depressionen); nicht psychoaktiv; legal; viele Vorteile von Hanföl
Nachteile Nicht für medizinische Zwecke geeignet Nicht für Schwangere und Kleinkinder geeignet

Wenn man sich die Unterschiede ansieht, dann könnte man schnell glauben, dass Hanföl nur ein herkömmliches Speiseöl ist, welches zufällig von einer Pflanze stammt, die einen schlechten Ruf genießt.

Damit wäre Hanföl nichts anders als Sonnenblumen- oder Olivenöl. Grob stimmt das auch, jedoch gibt es Unterschiede, die man wissen sollte. Sie betreffen vor allem den Anteil an gesättigten und das Verhältnis von Omega 3 und 6 Fettsäuren:

Hanföl Sonnenblumenöl Olivenöl
Anteil ungesättigter Fettsäuren (davon mehrfach in %) 90% 83% 80%
Verhältnis Omega 6 zu 3 3:1 120:1 8:1
Vitamine E; B1 und B2 E; B1 und B2 A; E und K
Mineralien Calcium, Magnesium, Kalium Calcium, Magnesium, Kalium Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor
Spurenelemente Zink, Eisen, Phosphor, Mangan, Kupfer, Natrium Zink, Eisen, Phosphor, Mangan, Kupfer, Natrium Keine

Bestes Hanföl

Die Wirkungen & Nebenwirkungen von Hanföl und CBD Öl

Noch deutlicher wird der Unterschied zwischen Hanföl und CBD Öl, wenn wir uns die Wirkungen und Nebenwirkungen der beiden Produkte ansehen. Dabei zeigt sich folgendes:

Hanföl: Nur weil Hanföl in der Medizin keine Rolle spielt, bedeutet das nicht, dass es keinen gesundheitlichen Nutzen hat. Hanföl kann die Neuronen und Nervenbahnen schützen. Zudem hat es eine antibakterielle Wirkung.

So kann Hanföl bei Krankheiten wie Diabetes, BSE, ADHS oder Übelkeit helfen. Und das alles ohne nachweisbare Nebenwirkungen.

CBD Öl: Die Cannabidiol Variante hat aber meist eine deutlich stärkere Wirkung. Gerade in der Schmerztherapie und bei Entzündungen verzeichnet man schon sehr gute Ergebnisse. Zudem beruhigt und entspannt CBD den Körper und verbessert die Schlafqualität.

Die Wirkung bei unterschiedlichen Krankheiten wie Epilepsie, Krebs, Herzrhythmusstörungen und Co. wird gerade intensiv erforscht. Cannabidiol wirkt im Menschen auf das Endocannabinoid-System.

Dieses besteht aus einer großen Anzahl aus CB1 und CB2-Rezeptoren, welche durch hauseigene Cannabinoide (vorwiegend Anandamid) gesteuert werden.

Dadurch können aber auch Nebenwirkungen entstehen. Selten auftretende Müdigkeit, Appetitlosigkeit1)Farrimond JA., et al. Cannabinol and cannabidiol exert opposing effects on rat feeding patterns. 2012 oder ein trockener Mund2)Prestifilippo JP et al. Inhibition of salivary secretion by activation of cannabinoid receptors. 2006, Exp Biol Med sind aber nicht vergleichbar mit teils schweren Begleiterscheinungen bei herkömmlichen Medikamenten.

Mehr zu CBD Produkten und deren Wirkung, findest du auf unserer Produktseite.

Die Top Anwendungsgebiete für Hanf- und CBD Öl

Hanföl ist ein Produkt, welches vor allem durch seine wertvollen Inhaltsstoffe besticht. Der menschliche Körper braucht ungesättigte Fettsäuren, denn sie halten die Zellmembranen flexibel und durchlässig.

Im Gehirn unterstützen sie die Hormonbildung und auch das Herz-Kreislauf-System wird durch sie gestärkt. Eine besonders große Rolle spielt dabei das Verhältnis der Omega 6 und 3 Fette. Bei Hanföl stehe diese im perfekten Verhältnis von 3:1 zueinander.

Hanf- und CBD Öl haben einige sehr ähnliche Eigenschaften. Dennoch gibt es Anwendungsgebiete und Szenarien, in denen das eine Produkt besser hilft als das andere. Wir schauen und hier ein paar Anwendungsszenarien an und klären, welches der Produkte besser hilft:

Schlafstörungen

Bei Schlafstörungen konnte man mit CBD schon gute Erfolge verzeichnen. Das bestätigt sowohl die Wissenschaft als auch die Erfahrungswerte der Konsumenten. CBD scheint zu beruhigen und Stress abzubauen.

Der tiefere Schlaf führt oft zunächst zu vermehrten und realistischeren Träumen. Nach ein paar Tagen sollte man sich daran gewöhnt haben und die Nachtruhe sollte weit erholsamer sein.3)Shannon S, Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series, Perm J., 2019

Schmerzen

CBD Öl hat schmerzlindernde Eigenschaften. Es gibt Untersuchungen, die eine deutliche Reduktion von Rücken-, Migräne- und chronischen Schmerzen verzeichnen.

Cannabidiol kann daher teilweise als Ersatz für herkömmliche Schmerzmittel verwendet werden, welche oft starke Nebenwirkungen haben.4)Wei Xiong et al. Cannabinoids suppress inflammatory and neuropathic pain by targeting α3 glycine receptors.2012

Angst und Panik

Über das Endocannabinoid-System im Körper reguliert eingenommenes CBD auch Emotionen. Darunter Angst und Panik.

Die negativen Gefühle werden aber nicht nur unterdrückt, sondern Cannabidiol scheint auch die Produktion von Serotonin, einem Hormon, welches sich positiv auf die Gemütslage auswirkt, zu begünstigen.5)Shannon S, Lewis N, Lee H, Hughes S. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series. Perm J. 2019

Haare

Mit geschmeidigem, glänzendem Haar wirbt die Kosmetikindustrie gerne. Doch dieses Ergebnis kann auch durch Hanföl erzielt werden. Das Produkt hilft vor allem bei trockener Kopfhaut und auch bei Schuppen.

Hanföl Shampoo kann man kaufen oder auch selbst ganz einfach zusammenmischen.

Übrigens haben wir die Wirkung auf die Haare schon in einem separaten Artikel behandelt. Schau doch dort gerne mal vorbei.

Abnehmen

Eine der Nebenwirkungen von CBD Konsum kann eine gewisse Appetitlosigkeit sein. Für den Gewichtsverlust kann man sich diese Eigenschaft aber auch zu Nutze machen. Zudem scheint es den Stoffwechsel anzukurbeln und schlechtes “weißesFett in gutes “braunesFett umzuwandeln.

Indirekt kann aber auch Hanföl einen positiven Effekt auf den Gewichtsverlust haben. Hanföl kann eine vitale Lebensweise unterstützen und so mehr Energie für sportliche Aktivitäten freisetzen.

Neurodermitis

Auch bei Neurodermitis können beide Produkte einen positiven Effekt haben. Die gerötete und juckende Haut kann man auf chronische Entzündungen zurückführen. CBD wirkt nachweislich entzündungshemmend.6)Burstein S. Cannabidiol (CBD) and its analogs: a review of their effects on inflammation. Bioorg Med Chem. 2015

Eines der Hauptgründe für Neurodermitis scheint übrigens ein Mangel an ungesättigter Gamma-Linolsäure zu sein. Hanföl enthält wie angesprochen 90% dieser Fettsäuren. Mehr müssen wir dazu wohl nicht sagen.

Und wenn doch haben wir alle Informationen zu diesem Thema in einem eigenen Artikel zu Neurodermitis zusammengefasst.

Bluthochdruck

Studien zeigen, dass CBD einen Einfluss auf den Herzschlag und damit auch auf den Blutdruck hat. Dieser kann schon durch kleine Mengen reguliert werden.7)Khalid A. Jadoon, A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study, JCI Insight. 2017

Bluthochdruck kann auf Dauer gefährlich werden und auch zum Tod durch Herzstillstand führen.

Bluthochdruck wird aber auch oft durch hormonelle Störungen verursacht. Dies betrifft vor allem Freuen in den Wechseljahren und während der Periode. Hanföl kann hier auch einen positiven Effekt haben.

Entzündungen

Die entzündungshemmende Wirkung von Cannabidiol haben wir ja schon angesprochen. Deshalb ist CBD Öl hier auch ganz klar zu bevorzugen. Das heißt aber nicht, dass Hanföl nicht auch helfen kann.

Gerade Omega 3 Fettsäuren wirken sich positiv auf Entzündungen und Schmerzen aus. Mehr Informationen dazu, erhältst du in unserem Artikel CBD Öl gegen Schmerzen.

Weitere mögliche Anwendungsgebiete

Das ist aber noch lange nicht alles. Hanf- und CBD Öl kann bei den Unterschiedlichsten Krankheiten und Symptomen helfen. Zu den meisten Einsatzgebieten haben wir bereits einen extra Artikel auf unserer Webseite.

Hier bekommst du einen kleinen Überblick über mögliche andere Anwendungsgebiete:

CBD Öl kann helfen bei:

  • Depressionen: Man geht davon aus, dass CBD Psychopharmaka teilweise ersetzen kann. Es wirkt sehr ähnlich, schränkt die Personen aber nicht in ihrem täglichen Leben ein8)Corroon J, Phillips JA. A Cross-Sectional Study of Cannabidiol Users. Cannabis Cannabinoid Res. 2018
  • ADHS: Die beruhigende Wirkung von CBD hilft sich besser zu fokussieren und den übertriebenen Bewegungsdrang zu reduzieren9)Cooper RE et al. Cannabinoids in attention-deficit/hyperactivity disorder: A randomised-controlled trial. Eur Neuropsychopharmacol. 2017
  • Rückenschmerzen: Cannabidiol kann die Schmerzen lindern und so Schonhaltungen vorbeugen, die ihrerseits wieder zu Schmerzen führen würden10)Epifanio Mondello et al. Cannabinoids and spinal cord stimulation for the treatment of failed back surgery syndrome refractory pain; J Pain Res. 2018
  • Epilepsie: Bei Epilepsie Anfällen konnte man schon sehr gute Ergebnisse erzielen. Es scheint nicht nur während den Anfällen zu helfen, sondern diesen auch vorzubeugen11)Devinsky O et al. Trial of Cannabidiol for Drug-Resistant Seizures in the Dravet Syndrome. N Engl J Med. 2017
  • Migräne: Die Wirkung gegen Schmerzen ist nicht nur bei chronischen Erkrankungen, sondern auch bei akuten Fällen wie Migräne zu beobachten12)Russo EB. Hemp for headache: An in-depth historical and scientific review of cannabis in migraine treatment. J Cannabis Ther 2001

Hanföl kann helfen bei:

  • Krebs: Manche Menschen feiern Hanföl schon als die Wunderwaffe gegen Krebs. Dies ist wohl etwas übertrieben, doch es gibt Fälle, in denen mit Hanf Tumore und Krebszellen bekämpft werden konnten.
  • PMS: Hanföl kann bei PMS wohl die Stimmung verbessern und Verspannungen lindern. Zurückzuführen ist der Effekt wohl wieder auf die zusätzlichen Gamma-Linolsäuren.
  • Psychische Beschwerden: Ganz allgemein kann Hanföl die Vitalität steigern und durch die gesteigerte Hormonproduktion auch die Stimmung verbessern.
  • Herz: Zur Stärkung des Herzens, setzen viele Menschen derzeit auf Fischöl. Hanföl hat ähnliche Eigenschaften aber für manche wohl einen besseren Geschmack.
  • Gehirn: Unser Gehirn benötigt für eine hohe Aktivität, viele gesunde Fette. Fettsäuren die Hanfsamenöl liefern kann. Zudem scheint es vor Entzündungen im Gehirn zu schützen.

Hanföl bei Tieren

Wirkt Hanföl auch bei Tieren?

CBD Öl hat bei Tieren praktisch eine idente Wirkung wie beim Menschen. Einzig und allein die richtige Dosierung ist zu beachten. Aber auch Hanföl scheint sich positiv auf unsere Vierbeiner auszuwirken. Studien zeigen gute Ergebnisse vor allem bei Hunden und Pferden.

So scheint es vor allem die Vitalität der Tiere zu fördern. Es regt die Verdauung an und steigert somit den Appetit. Zudem macht es das Fell glänzender und geschmeidiger. Bei Pferden verzeichnet man außerdem ein stärkeres und schnelleres Hufwachstum.

Die richtige Einnahme von Hanf- und CBD Öl

Egal für welches Produkt du dich am Ende entscheidest, kommt es immer auch auf die richtige Einnahme an. Das Wissen darum ist essentiell, denn unterschiedliche Einnahmeformen verursachen unterschiedliche lange und starke Wirkungsweisen.

Zudem dauert es unterschiedlich lange bis ein Effekt zu spüren ist.

Sublingual

Geht es um CBD Öl ist die bekannteste und populärste Einnahmeform, die Verabreichung unter die Zunge (sublingual). Dabei wird das Produkt unter die Zunge getropft und dort für circa eine Minute behalten, ehe es hinuntergeschluckt werden kann.

Die Wirkung sollte nach etwa 15 Minuten eintreten und für mehrere Stunden anhalten. Die Aufnahme über die Mundschleimhaut ist zudem sehr effizient, sodass sehr viel Cannabidiol vom Körper absorbiert wird.

Allerdings schmeckt CBD Öl vielen Menschen nicht besonders gut. Ein klarer Nachteil für diese Einnahmemethode. Wenn es außerdem um reine Schnelligkeit geht, gibt es mit der Inhalation eine Verabreichungsform, die eine deutlich kürzere Zeit benötigt, um die Wirkung zu entfalten.

Oral

CBD Öl kann auch Oral eingenommen werden. Allerdings eignen sich Kapseln, Kristalle oder Lebensmittel weit besser dafür. Bis das Cannabidiol wirkt, dauert es hier etwas länger. Mit etwa einer Stunde ist zu rechnen. Dafür hält oral eingenommenes CBD aber länger an.

Der Wirkstoff wird über Stunden hinweg an den Körper abgegeben.

Die orale Einnahme ist aber gerade bei Hanföl ideal. So kann es einfach getrunken oder in der Küche zum Backen, Braten, Kochen oder als Salatdressing verwendet werden. Wichtig ist nur zu beachten, dass man Hanföl nicht zu stark erhitzen sollte.

Bei zu hohen Temperaturen zerfallen ansonsten die Fettsäuremoleküle.

Inhalieren

Hanföl eignet sich nicht besonders gut zum Rauchen. CBD hingegen schon. So kann man CBD Blüten in Zigaretten, Pfeifen oder einer Bong verwenden und den Wirkstoff einfach inhalieren.

Interessierst du dich für diese Einnahmeform empfehlen wir übrigens die Verwendung von CBD Liquid mit einem Vaporizer. Die Handhabung ist deutlich einfacher und sicherer als bei den anderen Methoden. Zudem gibt es hier verschiedene Geschmacksvarianten.

Positiv:

  • Schnelle Wirkung (Sekunden)
  • Einfache Handhabung
  • Gut geeignet für die Rauchentwöhnung
Negativ:

  • Wirkung hält nicht lange an
  • Langzeitfolgen sind nicht abzuschätzen.
  • Übliche Gefahren des Rauchens

Topisch

Für die äußerliche Anwendung gibt es bereits eine Reihe an Produkten die CBD oder Hanföl oder auch beides enthalten. Die Vorteile haben wir ja schon besprochen. CBD Cremen und Salben werden auf die betroffene Stelle aufgetragen und dort etwa 20 Minuten belassen.

Ganz ähnlich die Anwendung bei reinem Hanföl. Die Substanz zieht in der Regel jedoch viel schneller ein als eine Salbe oder Creme. In beiden Fällen gilt: Die topische Anwendung ist sehr zielgerichtet und wirkt schnell.

Für die Behandlung der Haut ist sie daher optimal. Für andere Anwendungsfälle sollte man aber aufgrund mangelnder Effizienz auch auf andere Einnahmeformen zurückgreifen.

Baden

Aber warum nicht Nägel mit Köpfen machen und gleich ein ganzes Bad mit Hanföl nehmen? Möglich ist es und die große Palette an Badezusätzen mit Hanf bestätigt die Nachfrage. In der Regel wird man hier wohl auf Hanföl zurückgreifen und dennoch ist auch die Verwendung von CBD Öl möglich.

Für mehr Informationen dazu, kannst du bei unserem CBD Öl Beitrag vorbeischauen.

Dosierung von Hanföl

Wie sieht die richtige Dosierung aus?

Eine genaue Vorgabe, wie viel Hanföl man zu sich nehmen sollte, gibt es nicht. Das ist auch nicht unbedingt notwendig, denn Nebenwirkungen gibt es nicht. Man sollte daher immer so viel konsumieren, wie einem selbst gut tut.

Die Dosierung von CBD Öl ist da sehr ähnlich. Allerdings ist das Produkt weit teurer und bei zu hohen Dosierungen sind teilweise schon Nebenwirkungen zu verzeichnen. Deshalb sollte man es hier langsamer angehen. Beginne mit kleinen Mengen und steigere die Dosis nach persönlichen Präferenzen.

Die optimale Menge an CBD Öl ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu zählen körperliche Voraussetzungen, genauso wie die schwere der Symptome und die CBD Konzentration des Produkts. Mehr dazu findest du in unserem Dosierungsartikel.

Welche Erfahrungen gibt es mit Hanföl?

Im Internet findet man eine Reihe an Erfahrungsberichte und Meinungen zu Hanföl. Dabei zeigt sich, dass viele Menschen von der Qualität überzeugt sind. Aber auch der Geschmack weiß anscheinend zu überzeugen und gerade deswegen ersetzt Hanföl für viele das gern verwendete Fischöl.

Aber überzeug dich selbst davon. Hier sind ein paar Kommentare der Hanföl Nutzer:

Welche Kaufkriterien sollte man beachten?

Egal ob du CBD Öl oder Hanföl kaufen möchtest, am Ende geht es immer um deine Gesundheit und deswegen solltest du ein paar Qualitätsmerkmale beim Kauf beachten. Dabei gilt für Hanföl folgendes:

  • Hanföl aus Bio Qualität: Bio garantiert dir, dass dein Produkt weitgehenst frei von Pestiziden und Herbiziden ist und der Hanf ökologisch angebaut wurde.
  • Filterung: Die abschließende Filterung sollte besonders schonend erfolgen.
  • Kaltpressung: Hochwertiges Hanföl wird mittels Kaltpressung aus der Pflanze gewonnen. Hohe Temperaturen würden die Fettsäuren zerstören.
  • Inhaltsstoffe: Weiter unten haben wird die wichtigen Inhaltsstoffe von Hanföl aufgelistet. Wirf einen Blick darauf und achte beim Kauf, dass alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten sind.
  • Haltbarkeit: Achte darauf wie lange das Produkt noch haltbar ist. Frisches Hanföl kann etwa 9 Monate lang verwendet werden.

Wo kann man Hanföl kaufen?

Hanföl kann man eigentlich überall kaufen. Im Supermarkt genauso wie online. Weil man die Produkte im Internet aber weit besser vergleichen kann, lohnt es sich gerade am Anfang die Produkte in aller Ruhe im Web zu vergleichen. Hier findest du ein paar Shops:

Wie wird CBD Öl und Hanföl hergestellt?

So leicht man die beiden Produkte doch verwechseln könnte, so unterschiedlich sind sie doch in der Herstellung.

Für CBD Öl wird das Cannabidiol zunächst aus der Pflanze extrahiert. Dafür gibt es unterschiedliche Verfahren, doch mittlerweile hat sich die CO2 Extraktion als schonendste und beste Methode erwiesen. Dabei wird der Wirkstoff unter Druck erhitzt und aus der Pflanze herausgepresst.

Um Hanföl herzustellen, verwendet man die Samen der Hanfpflanze. Diese werden ohne Lösungsmittel, mechanisch gepresst. Damit keine schädliche Wärme entsteht erfolgt der Prozess sehr langsam. Am anschaulichsten ist der Vorgang in diesem Video erklärt:

Ein Rezept mit Hanföl

Kochen mit Hanföl ist einfach. Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren Frischkäse Aufstrich. Alles was du dafür brauchst ist:

  • Feta
  • Frischkäse
  • Hanföl
  • Knoblauch
  • Zitrone
  • Pfeffer
  • Salz
  • Schnittlauch
  • Zucker

Und so wird’s gemacht:

  • Schritt 1: Knoblauch und Schnittlauch zerkleinern
  • Schritt 2: Alles miteinander vermengen und pürieren
  • Schritt 3: Den Aufstrich genießen

Hanf- und CBD Öl

Welche Inhaltsstoffe hat Hanf- und CBD Öl?

Für eine bessere Übersicht haben wir hier noch einmal alle Inhaltsstoffe der beiden Produkte gegenübergestellt. Beachte, dass CBD Öl oftmals als Trägersubstanz Hanföl verwendet und daher viele Eigenschaften von diesem auch für CBD Öl zutreffen.

Hanföl CBD Öl
Gesättigte Fettsäuren Cannabidiol
Proteine Terpene
Ballaststoffe Flavonide
Vitamine Vitamine
Mineralstoffe Fettsäuren

Lagerung und Haltbarkeit

Um eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten, sollte Hanföl genau wie CBD Öl in dunklen Flaschen geliefert und dementsprechend auch dunkel gelagert werden. Natürlich gilt für den Verzehr: Umso frischer, umso besser.

Angebrochene Flaschen sollten deswegen schnell aufgebraucht werden. Die Lagerung erfolgt am besten im kühlen Keller oder im Kühlschrank. Sowohl CBD Öl als auch Hanföl ist bei entsprechender Lagerung etwa 9 Monate haltbar.

Das Fazit zu Hanföl

Vielleicht warst du ja auf der Suche nach CBD Öl und bist schlussendlich bei Hanföl gelandet. Kein Wunder, denn die beiden Produkte werden sehr oft als Synonym verwendet. Du weißt es jetzt aber besser und kannst die Öle nun ganz klar voneinander unterscheiden.

Hanföl hat viele Eigenschaften, die auch CBD Öl zugeschrieben werden. Dabei ist es aber mehr ein hochwertiges Speiseöl, als ein Heilmittel. Hanföl ist leicht zugänglich und hat einen weit günstigeren Preis als CBD Öl.

Außerdem erzeugt es keine Nebenwirkungen. Damit handelt es sich um ein Produkt, welches man durchaus in seine Ernährung integrieren kann, um auf lange Sicht von den Vorteilen der Hanfpflanze zu profitieren und so mancher Krankheit vorzubeugen.

Wer jedoch bereits Symptome aufweist und diese gezielt behandeln möchte, ist mit CBD Öl wohl besser beraten. Die Wirkung ist dank des Cannabidiol weit stärker und vielfältiger. Hanföl ist nicht gleich CBD Öl, doch beides hat definitiv seine Anwendungsfall.

Hast du bereits Erfahrungen mit Hanföl gemacht? Wie hat dir unser Artikel gefallen? Hinterlasse einen Kommentar und diskutiere mit!

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