Meine Recherche zu CBD gegen Fibromyalgie – Symptome & Wirkung im Fokus

Du, ein Familienmitglied oder Freunde von dir leiden unter Fibromyalgie? Du willst wissen, ob CBD als natürliches Heilmittel eine Ergänzung zu konventionellen Behandlungsmethoden sein kann?

by Jona Decker

CBD Fibromyalgie

Ich habe mich durch den Studiendschungel gekämpft und die wichtigsten Infos verständlich aufbereitet. In diesem Artikel kläre ich unter anderem über die Symptome & Heilungsmöglichkeiten sowie die Wirkung von Cannabidiol (CBD) bei Fibromyalgie auf. Als unabhängiges CBD Portal versuche ich so transparent wie möglich zu agieren. Meine Quellen und ein Diskussionsforum findest du am Ende des Artikel. Viel Spaß!

Was ist Fibromyalgie?

Fibromyalgie, auch Faser-Muskel-Schmerz genannt, ist eine noch unbekannte Krankheit. Problematisch im Zusammenhang mit FMS ist vor allem, dass die Ursachen unbekannt sind und vielfältig sein können. Mögliche Ursachen sind:

  • Seelische Traumata
  • Veränderte Nervenfasern
  • Genetische Veranlagung

In der Schulmedizin ist man, zu mindestens nach dem heutigen Stand, auf die Linderung der Symptome fokussiert, da eine Heilung in weiter Ferne scheint. Symptome können sein:

  • Druckempfindlichkeit
  • Reizdarmstörungen
  • Schlafstörungen
  • Migräne
  • Müdigkeit

Aufgrund der unbekannten Ursachen wird bei FMS in vielen Fällen zu Schmerzmitteln gegriffen, um den Alltag der Betroffenen einfacher zu gestalten. Diese helfen leider nur teilweise und benötigen mit der Zeit oft eine höhere Dosierung oder bringen anderen Nebenerscheinungen mit sich.

In direktem Zusammenhang damit, sind in der letzten Zeit immer wieder Erfahrungsberichte von Betroffenen aufgetaucht, die in Ergänzung zur klassischen Medizin noch den Wirkstoff CBD eingenommen haben. Die scheinbar positive Reaktion des Körpers darauf hat mich neugierig gemacht, weshalb ich mit diesem Artikel tiefer eingetaucht bin.

CBD und die Wirkung bei Fibromyalgie

Cannabidiol (CBD) ist ein Wirkstoff aus der Pflanze Cannabis, wirkt aber nicht berauschend. Vielmehr ist es ein externer Helfer für das körpereigene Endocannabinoid-Systems deines Körpers. In diesem System wirkt es als “Treibstoff”, damit es besser mehr arbeiten kann. Das Endocannabinoid-System ist unter anderem verantwortlich für die Regulierung von:

  • der Leistung des Immunssystems
  •  der Entstehung von Angst
  • der Schlafregulierung
  •  der Stressreduktion
  • und der Wahrnehmung von Schmerzen.

In diesem Hochleistungssystem ist CBD eine unterstützende Kraft für die zwei Rezeptoren CB1 und CB2. Liest man die Symptome der Krankheit und die Zuständigkeiten des Endocannabinoid-Systems, erscheint es klar warum eine erhöhte Leistung dieses Systems die Symptome bei FMS lindern kann.

Laut Experten kommt es mit der Einnahme CBD zu positiven Effekten mit geringen Nebenwirkungen für den menschlichen Körper, was ein erheblicher Vorteil gegenüber pharmazeutischen Erzeugnissen sein kann. Insbesondere der dauerhafte und steigende Konsum von Schmerzmitteln ist für den Körper auf Dauer schwer ohne Schäden zu verkraften. CBD soll vor allem bei

  • dem Schutz der Nerven
  • der Entspannung der Psyche
  • und der Linderung von Schmerz 1)Rhyne DN et al., Effects of Medical Marijuana on Migraine Headache Frequency in an Adult Population, hier im Volltext, Pharmacotherapy, 2016

eine wahrnehmbare Verbesserung bewirken. Von einer Heilung ist in keinem Bericht oder Studie die Rede, aber von einer Linderung des Leids doch in einigen. Hierbei ist vor allem die Wirkung mit geringen Nebenwirkungen wichtig, was aufgrund der Wirkungsart von CBD ermöglicht wird. Schließlich ist es kein Eindringling, sondern vielmehr ein Helfer, der dem vorhandenen System zusätzlichen Schub verleiht.

CBD Nebenwirkungen

Nebenwirkungen: Für wen ist CBD geeignet und für wen nicht?

Trotz der Wirkung als „aktivierender Wirkstoff“ haben einige wenige Menschen, Probleme mit der Einnahme von CBD. Mögliche Nebenwirkungen dabei sind:

  • Übelkeit
  • Erbrechen &
  • Durchfall

Auch aufgrund dieser Nebenwirkungen wird richtigerweise davon abgeraten diesen Wirkstoff an schwangere oder stillende Frauen weiterzugeben. Unabhängig von der Form der Einnahme gilt dieses Verbot auf für Kinder bis zu zwei Jahren.

Wechselwirkungen von Cannabidiol

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung gilt auch für Naturmedizin, weshalb es in einigen Fällen auch zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten gekommen ist. Im Zusammenhang mit Fibromyalgie sind häufige Medikamente dabei:

  • Ibuprofen
  • Aspirin

Deshalb ist es wichtig, und zwar vor der Einnahme von CBD, mit dem Hausarzt darüber zu reden. Den meisten Medizinern ist der Wirkstoff mittlerweile ein wohlbekannter Begriff.

Übrigens braucht man auch keine Sorge davor zu haben mit dem Arzt darüber zu reden. Obwohl CBD aus Cannabis gewonnen wird, sind die Produkte in dem Zusammenhang frei verkäuflich und legal. Der Grund dafür, dass Cannabis zum Teil illegal ist, liegt an dem erhöhten THC Gehalt, denn dieser Wirkstoff ist für die Abhängigkeit und die Rauschzustände verantwortlich. Die Menge liegt aber bei unter 0,2 % und ist damit im legalen Bereich.

CBD und die Vielfalt des Konsums

Bei der ersten Recherche über die Möglichkeiten CBD einzunehmen, war ich von der Vielfalt der Produkte doch etwas überrascht. Aufgrund der großen Auswahl gehe ich hier auf folgende Produkte im Hinblick auf Fibromyalgie etwas näher ein:

  • CBD Öl, die beliebteste Methode, auch bei Fibromyalgie
  • Cremes, die Methode für die Haut & FMS
  • Liquids, für CBD in der Raucherpause (nur für Raucher geeignet)
  • Lebensmittel, Gesundheit aus der Schokolade

Der Favorit: CBD Öl

Das CBD in Form von Öl einzunehmen ist der beliebteste Weg. Er scheint vor allem mit einer schnellen Wirkung und der unkomplizierten Dosierung einherzugehen. Durch die sublinguale Einnahme, also dem Tröpfeln unter die Zunge, kommt es zu einer unmittelbaren Aufnahme des Wirkstoffs über die Schleimhaut im Mund, was eine schnelle Wirkung im Körper zur Folge hat. Bei FMS ist es ebenso geeignet wie die Cremen.

CBD Anwendung

Der Hautspezialist: CBD Cremes

CBD Cremen werden vor allem bei Akne und Neurodermitis von der CBD Community empfohlen. Die Aufnahme von CBD direkt an der betroffenen Hautstelle ist aufgrund der möglichen Hemmung von Entzündungen sehr beliebt, wovon einige Nutzer berichten. Anderes als die üblichen Einnahmemethoden, kommt es hier nicht zum oralen Konsum, sondern zu einer Aufnahme über die Haut. Auch bei Fibromyalgie ist es aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung beliebt.

Der Verdampfte: CBD Liquids

CBD Liquids erfreuen sich in der Dampfer-Community großer Beliebtheit. Auch hier kommt es, durch die Aufnahme über die Lunge, zu einer schnellen Wirkung des CBDs. Schwierig gestaltet sich hier jedoch die Dosierung, da man bei der Einnahme keine genauen Mengen sagen kann. Auf der anderen Seite gibt es dafür, je nach Hersteller, eine Vielzahl an Geschmacksrichtungen. In Bezug auf Fibromyalgie ist es nur für Raucher empfehlenswert.

Der Leckere: CBD Ernährung

Wer bei der Aufnahme von CBD auf den Geschmack achten will, der kann auch auf die mit CBD versetzten Nahrungsmittel zurückgreifen. Schokolade für die eigene Gesundheit zu essen finde ich persönlich einen reizvollen Gedanken, dennoch gilt hier eine besondere Vorsicht.

Einige Nahrungsmittel sind wohl, sofern man der Homepage medwatch Glauben schenken will, wieder vom Markt genommen worden. Zum Teil wegen einem zu hohen, illegalen THC Gehalt.

Wann und wie viel nehme ich ein?

Den großen Vorteil, den Cannabidiol mit sich bringt, ist Flexibilität bei der Einnahme. Denn es ist möglich das Extrakt

  • dauerhaft
  • kurweise
  • akut
  • oder präventiv

einzunehmen, je nach deiner persönlichen Präferenz. Und es ist auch unabhängig von der Form der Einnahme. Neben den eben genannten Produkten gibt es zusätzlich:

  • Pasten
  • Kapseln

Egal in welcher Form man es einnimmt, man sollte immer die Gesamtmenge an CBD pro Tag im Blick haben. Auch da gilt: Eine kurze Rücksprache mit dem Arzt hat nie geschadet.

CBD Dosierung

Dosierung von CBD für Fibromyalgie

Die allgemeine Meinung, die ich zu dem Thema lesen durfte, war: Zuviel ist praktisch unmöglich.

Nach eigener Recherche finde ich es wichtig zu sagen: Ja, es ist nahezu unmöglich mit CBD einer Überdosierung zu erreichen. Dennoch gibt es gewisse Orientierungen, zu mindestens bei Öl und Cremes, für eine gesunde Einnahme des Wirkstoffes:

CBD Produkt Dosierung Reduzierung bei: ❗
CBD Creme 2-4-mal täglich auf die betroffene Stelle auftragen; wenn möglich einmassieren
  • Reizung
  • Rötung
  • Schmerzen
CBD Öle 2-mal täglich 6-8 Tropfen unter die Zunge; alternativ 3-mal täglich 5 Tropfen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Unwohlsein

Die schrittweise Steigerung der Dosierung und eine Sensibilität für die Reaktionen von dem Körper sind zwei wichtige Faktoren, um die richtige Dosierung für deinen Körper zu finden.

Erfahrungen: Was sagen Betroffene?

Es bei Fibromyalgie mittlerweile einige Studien, bei der auch die Wirkung von CBD getestet wurde. Eine Studie befasst sich ganz konkret mit der Ergänzung der medizinische Behandlung durch den Wirkstoff CBD 2)Habib G, Artul S. Medical Cannabis for the Treatment of Fibromyalgia. J Clin Rheumatol. 2018 Feb 14. Das Ergebnis war für die Patienten eine spürbare Verbesserung der Symptome und nur sehr geringe Nebenwirkungen.

Liest man quer durch Nutzerberichte, unter anderem von der Krankenkassenzentrale, sind Verbesserungen auch bei

  • Schlafempfinden
  • der Stärke an Schmerzen

deutlich spürbar. Alles in allem ist das Stimmungsbild gemischt, aber im Grundton positiv. Keine Wunderheilungen, aber Verbesserungen, sind immer wieder auftauchende Lichtblicke.

Was ist mein Fazit?

Fibromyalgie ist im Ursprung weitestgehend unbekannt, also ist auch die Ursachenbekämpfung schwer. Schmerzmittel, die in den meisten Fällen immer weiter gesteigert werden müssen, sind eher eine Not- als Dauerlösung. Der Wirkstoff CBD, in welcher Form auch immer, scheint bei einigen Betroffenen jedoch deutlich geholfen zu haben.

Ich würde abschließend sagen:

  • CBD kann keine Wunderheilungen bezwecken
  • Linderung tritt im Zusammenhang mit CBD öfters auf
  • Erste Studien geben Hoffnung

Alles in allem finde ich, dass CBD in Verbindung mit FMS ein kleiner Lichtblick im alltäglichen Leid ist. Für viele Betroffene kann der Wirkstoff, gerade in Verbindung mit den geringen Nebenwirkungen, eine sinnvolle Ergänzung sein.

Hast du auch schon Erfahrungen mit CBD gemacht? Wie hat dir der Artikel gefallen? Teil gerne deine Meinung mit mir!

Quellen   [ + ]

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