CBD Psychose

CBD Psychose

Psychosen: wer hat Angst vor CBD?

Psychosen sind ein ernstes Thema! Weltweit erkranken zwischen 3 und 4% der Bevölkerung im Laufe des Lebens an einer Psychose. Das kann Wahnvorstellungen, Denkstörungen und Schizophrenie bedeuten. Und die Konfrontation mit starken Psychopharmaka!

Ich denke, es gibt Alternativen in der Behandlung, die man in Betracht ziehen kann: die Cannabis-Extrakte, die schon seit Jahren bei den verschiedensten Leiden erfolgreich eingesetzt werden. Es geht um Cannabidiol (CBD), ein Stoff, der aus der Hanfpflanze gewonnen wird.

CBD Psychose

Nachdem mir eine neue Studie zur Bildgebung im Gehirn in die Hände fiel, die darauf hinweist, dass eine einzige Dosis CBD die Symptome von Psychosen verringern kann, habe ich mich mehr damit beschäftigt und auch andere wissenschaftliche Arbeiten herangezogen.

Das Ergebnis erfährst du, wenn du weiterliest!

Was ist eine Psychose?

Die Psychose ist keine isolierte Krankheit, sondern eher eine Gruppe von Krankheitssymptomen. Der Betroffene zeigt Bewusstseinszustände, die nicht mehr in der Realität verwurzelt sind oder auf realen Wahrnehmungen basieren.

Während einer Psychose kann das Individuum halluzinieren, zum Beispiel Dinge sehen, hören oder riechen, die nicht existieren. Es kommen auch Wahnvorstellungen vor und der feste Glauben an Irrationales, von dem sich der Patient auch nicht abbringen lässt.

Dies zeigt sich unter anderem in Angstzuständen oder krankhaften Verdächtigungen. Diese Symptome treten oft zusammen mit kognitiven Störungen wie zum Beispiel gestörten Gedanken oder Konzentrationsschwierigkeiten auf.

Eine Psychose kann mehrere Ursachen haben. Die häufigsten sind:

  • Hirnverletzungen
  • extremer Stress
  • Traumata
  • Drogenkonsum
  • Schlafentzug
  • andere psychische Erkrankungen (Schizophrenie oder bipolare Störungen).

All dies kann zu einer extremen Belastung nicht nur für den Erkrankten, sondern auch für das ganze familiäre und berufliche Umfeld werden.

Wie sieht die konventionelle Behandlung von Psychosen aus?

Das Mittel der Wahl sind oft Antipsychotika. Diese wirken zwar bei psychiatrischen Erkrankungen wie Schizophrenie, aber sie können selbst keine psychischen Grunderkrankungen behandeln oder heilen.

Ihre Anwendung ist zwar weit verbreitet, aber umstritten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt sie nicht, mit Ausnahme von Clozapin, das unter besonderer Aufsicht eingesetzt werden darf, wenn auf andere antipsychotische Medikamente nicht reagiert wurde. 1)WHO – World Health Organization, Antipsychotic medications for psychotic disorders, 2012

Teilweise kommen auch Neuroleptika, die die typischen Beschwerden reduzieren und den psychischen Zustand des Patienten positiv beeinflussen oder Antidepressiva und Lithium zum Einsatz.

In akuten Stadien erfolgt oft eine Einweisung in eine Spezialklinik.

Wie wirkt CBD bei Psychosen im Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten?

Die traditionellen Antipsychotika wirken, indem sie auf die Freisetzung bestimmter Neurotransmitter im Gehirn abzielen, vor allem Dopamin. Dies basiert auf der Annahme, dass ein Überschuss an Dopamin im Gehirn psychotische Symptome verursacht. Bei einigen psychotischen Patienten wird die Dopaminproduktion jedoch als relativ normal eingeschätzt.

Während man früher annahm, dass CBD keine pharmakologische Wirkung hat, ist man heute etwas weiter. Verschiedene Studien an Tieren und Menschen scheinen darauf hinzuweisen, dass höhere CBD-Dosen Symptome der Psychosen sehr wohl reduzieren und das Risiko einer Erkrankung senken können.

2018 wurden am Institut für Psychiatrie, Psychologie und Neurowissenschaften am King’s College in London Hirnscans von Erkrankten durchgeführt. Eine Gruppe hatte eine 600 mg Dosis CBD erhalten, die andere ein Placebo.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Gehirne derjenigen, die eine Dosis CBD eingenommen hatten, weniger schwere Anomalien zeigten als die Gehirne derjenigen, die ein Placebo eingenommen hatten, was darauf hindeutet, dass CBD die abnorme Aktivität in den Schlüsselbereichen des Gehirns „zurücksetzt“. 2)Sagnik Bhattacharyya, MBBS, MD, PhD et al., Effect of Cannabidiol on Medial Temporal, Midbrain, and Striatal Dysfunction in People at Clinical High Risk of Psychosis, JAMA Psychiatry, 2018

Das Fazit der Studie:

“Cannabidiol kann Veränderungen der parahipocampalen, striatalen und Mittelhirnfunktion, die mit dem CHR-Zustand verbunden sind, teilweise normalisieren. Da diese Regionen kritisch für die Pathophysiologie der Psychose sind, könnte der Einfluss der CBD an diesen Stellen den therapeutischen Effekten auf die psychotischen Symptome zugrunde liegen.” (Übersetzung des Autors)

Wenn diese Erkenntnisse reproduzierbar sind, eröffnen sich komplett neue CBD-basierte Behandlungsmethoden.

Eine andere Studie aus 2012 verglich CBD mit Amisulprid (einem Stoff zur Regulierung des Dopaminspiegels) und fand heraus, dass beide einen ähnlichen Effekt auf psychotische Symptome hatten, CBD aber mit weniger Nebenwirkungen. 3)F M Leweke, Cannabidiol enhances anandamide signaling and alleviates psychotic symptoms of schizophrenia, Translational Psychiatry, 2012

Endocannabinoid-System

Welche Rolle spielt das Endocannabinoid-System?

Man tut dem körpereigenen Endocannabinoid-System (ECS) unrecht, wenn man es nur mit Cannabis in Zusammenhang bringt. Cannabis und die CBD-Extrakte wirken zwar auf das ECS, aber es ist für weit mehr Funktionen im Körper verantwortlich, wie zum Beispiel:

  • Appetit und Verdauung
  • Immunfunktionen
  • Entzündungen, einschließlich Neuroinflammation
  • Stimmung und Lustempfinden
  • Schlafen
  • Fortpflanzung/Fruchtbarkeit
  • Regelung der Körpertemperatur
  • Gedächtnis
  • Schmerz

Das ECS ist vergleichbar mit einem Cockpit, aus dem sehr viele Körperfunktionen und das gesamte Gleichgewicht gesteuert wird. Dabei helfen Cannabinoidrezeptoren, von denen alle Wirbeltiere (mindestens) zwei Arten besitzen:

  • CB1, der sich im Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmarksnerven) befindet.
  • CB2, das sich im peripheren Nervensystem (Nerven in den Extremitäten), im Verdauungssystem und in spezialisierten Zellen des Immunsystems befindet.

Es wird angenommen, dass Cannabinoidrezeptoren zu den häufigsten in unserem zentralen Nervensystem gehören. Einige Forscher vermuten, dass wir auch einen dritten, unentdeckten Rezeptor haben könnten.

Die Rezeptoren steuern die Körperfunktionen unter anderem über Neurotransmitter, die dann eine gesunde Balance herstellen.

Welche Nebenwirkungen können Cannabinoide haben?

Was sind die Nachteile von CBD? Die Gefahr einer Überdosierung ist es eher nicht. Man müsste schon 30 Gramm CBD-Öl auf einmal trinken, um schädliche Wirkungen im Körper hervorzurufen.

Ein mögliches Problem besteht darin, dass CBD das Potential hat, die Verarbeitungsgeschwindigkeit von 60% der üblichen Medikamente zu verlangsamen (also die Dosis zu erhöhen).

Das gilt für Antipsychotika, Opioide, Antibiotika oder Herzmedikamente. Auch der umgekehrte Fall ist möglich: nämlich dass CBD den Metabolismus beschleunigt und andere Medikamente schneller abgebaut werden.

Ich empfehle daher,

  1. ein gutes und verlässliches CBD-Produkt auszuwählen – ich gebe weiter unten einige Empfehlungen ab.
  2. die Einnahme und Dosis mit einem Arzt oder Apotheker abzusprechen, wenn du noch dauerhaft andere wichtige Medikamente einnimmst.
  3. dass Schwangere und Kinder unter 2 Jahren von CBD Abstand nehmen.

Die sonstigen Nebenwirkungen von CBD sind eher gering: Müdigkeit, leichte Übelkeit können durchaus mal auftreten.

Wie nimmst du CBD am besten ein?

Der Markt bietet eine sehr große Vielfalt: CBD als Öl, in Lebensmitteln, Getränken, zum Rauchen und Inhalieren, als Cremes, als Kapseln oder Pillen und noch mehr.

Ich persönlich stehe auf das Öl. Es ist ganz einfach am vielseitigsten verwendbar. Du kannst es wohldosiert unter die Zunge träufeln, sodass es sehr schnell wirkt. Oder du kannst es dir selbst ins Essen oder in einen Saft mischen.

Du kannst es sogar auf deine Haut einreiben, wenn die Anwendung lokal und oberflächlich erfolgen soll.

CBD-Öl ist die beliebteste Variante und bietet die größte Auswahl. Wie lange du es nimmst, musst und kannst du selbst entscheiden: entweder kurzfristig bei akuten Beschwerden oder über einen längeren Zeitraum, als Behandlungsmethode einer spezifischen Krankheit.

Viele nehmen das CBD dauerhaft, da es – wie oben erläutert – einen wohltuenden Effekt auf das körperliche, innere Gleichgewicht hat.

Was solltest du bei der Dosierung beachten?

Wie gesagt: eine Überdosierung ist kaum machbar. Ich empfehle zum Einstieg niedrig zu beginnen um deinen Körper daran zu gewöhnen.

Allerdings sind das nur grobe Richtwerte, denn die effektive Dosis hängt von einer Reihe von Faktoren ab, unter anderem

  • deinem Körpergewicht
  • der Krankheit, die du behandeln möchtest
  • deiner individuellen Körperchemie
  • der Konzentration von CBD im Öl, Kapsel oder Lebensmittel

Wenn du zum Beispiel  5%-iges CBD-Öl nimmst, kannst du morgens und abends je 5 Tropfen einnehmen. Bei einem Öl mit 10% CBD-Anteil reichen 2 bis 3 Tropfen.

Wenn du bei einem Arzt in Behandlung bist, sprich ihn doch einfach auf eine angemessene Dosierung und mögliche Risiken an.

CBD Erfahrungen

Was können wir aus Erfahrungen und Studien mit CBD lernen?

Ich habe bereits einige Studien genannt und deren Ergebnisse hier eingearbeitet. CBD ist eine vielseitige Verbindung aus der Hanfpflanze, die in der Lage ist, psychische Zustände wie Psychosen und Schizophrenie zu verbessern und gleichzeitig die alltäglichen Schmerzen und viele Leiden zu lindern.

Die Forschung stürzt sich immer mehr auf dieses neue Thema und es scheint mir , als ob die Tests bislang nur die Oberfläche dessen, was es zu bieten hat, angekratzt haben.

Ob es nun die Erkenntnis ist, dass bereits eine Einzeldosis CBD psychotische Symptome lindern und die Gehirnfunktion normalisieren kann. Oder die Aussagen von Ärzten, dass Depressionen und Panikattacken bei Psychosepatienten nachließen.

Oder die Erfahrungsberichte der Betroffenen, die ihr Allgemeinbefinden und Krankheitssymptome verbessern konnten.

CBD scheint umfassend zu wirken und ist meiner Meinung nach zumindest als begleitende Therapie eine sehr gute Option. Ich bin überzeugt, dass sich immer mehr Einsatzgebiete erschließen, je mehr auch die Pharmaindustrie CBD als natürliches Produkt neben klassischen Medikamenten akzeptiert.

Mein persönliches Fazit

CBD ist ein Heilmittel aus der Natur und hat mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System ein natürliches Pendant. Die Vorteile scheinen überwältigend, da das körpereigene Gleichgewicht mit CBD sanft wieder ausbalanciert werden kann.

Wenige potentielle Nebenwirkungen, keine Überdosierung, keine Suchtgefahr durch CBD-Produkte – das ist um einiges mehr als man von vielen klassischen Medikamenten behaupten kann!

Derzeit gibt es zwar noch sehr viel Gegenwind und auch Vorurteile bei Menschen, die sich mit CBD noch nicht genauer befasst haben. Ich hoffe, ich konnte die positiven Aspekte des Cannabis-Extraktes insbesondere auch für die Behandlung von Psychosesymptomen aufzeigen.

Wenn du Kommentare oder deine eigenen Erfahrungen einbringen willst, freue ich mich über dein Feedback!

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CBD gegen Rückenschmerzen

CBD gegen Rückenschmerzen

Kann CBD eine alternative Behandlungsmöglichkeit bei Rückenschmerzen sein?

Schränken Rückenschmerzen deinen Alltag und deine Lebensqualität ein? Suchst du nach einem Mittel, dass dir dauerhaft helfen kann, ohne Nebenwirkungen zu zeigen?

CBD gegen Rückenschmerzen

Rückenschmerzen zählen zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten in unserer Gesellschaft. Unser Lebensstil, bei dem wir den Tag hauptsächlich sitzend verbringen, lässt Rückenschmerzen leicht entstehen und macht deren Behandlung schwierig.

Chronische Rückenschmerzen müssen daher mit starken Medikamenten oder Operationen behandelt werden. Nicht wenige Betroffene sehnen sich daher nach einem Mittel, das ihnen hilft und das keine schweren Nebenwirkungen mit sich bringt.

Kann CBD dieses Mittel sein?

Was ist CBD?

Bevor ich direkt in das Thema Rückenschmerzen gehe, möchte ich dir noch einmal kurz erklären, was CBD überhaupt ist und was seine Besonderheiten sind. Cannabidiol, kurz CBD genannt, ist ein Phytocannabinoid, das aus der Familie der Cannabispflanze stammt. Phytocannabinoide sind bestimmte chemische Verbindungen in den Pflanzen. Die beiden bekanntesten und am häufigsten vorkommenden Cannabinoide sind CBD und THC (Tetrahydrocannabinol).

Obwohl beide eine ähnliche chemische Struktur haben, wirken sie doch anders. THC wirkt psychoaktiv, es kann dich also “high” machen. CBD hingegen besitzt weder die Fähigkeit, dich “high” zu machen, noch eine Abhängigkeit entstehen zu lassen. Im Gegenteil, CBD besitzt viele potentielle gesundheitliche Vorzüge, die sich immer mehr Menschen zunutze machen.

Aber warum besitzt CBD diese Gesundheitsvorzüge? Das liegt daran, dass es mit einem bestimmten Nervensystem in unserem Körper, dem Endocannabinoid-System (ECS) interagiert. Das ECS besitzt Neurorezeptoren, die in folgenden Teilen unseres Körpers vorkommen:

  • Im Gehirn
  • Im Rückenmark
  • In den Immunzellen
  • Im Verdauungstrakt

Dadurch beeinflusst das ECS verschiedene körperliche Prozesse und Vorgänge, vor allem:

  • Unseren Schlaf
  • Den Appetit
  • Die Verdauung
  • Das Gedächtnis
  • Das Schmerzempfinden

CBD wirkt auf das ECS ein und trägt dazu bei, dass diese Vorgänge im Gleichgewicht sind und so funktionieren, wie sie sollen. Dadurch kann CBD auf verschiedene Beschwerden und körperliche Konditionen einwirken und diese lindern. So berichten auch viele Nutzer, dass CBD ihnen bei ihren Rückenschmerzen geholfen hat.

Was sind Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen, vor allem wenn diese chronisch werden, sind eine der häufigsten Ursachen für die Einschränkung von Lebensqualität. In unserer heutigen Gesellschaft sitzen wir viel zu viel – am Schreibtisch, auf dem Sofa, im Auto – und bewegen uns viel zu wenig.

Natürlich sind diese Faktoren nicht die einzige Ursache von Rückenschmerzen, sie tragen aber stark dazu bei, dass Rückenschmerzen zu einer sogenannten “Volkskrankheit” geworden sind.

Wodurch zeichnen sich Rückenschmerzen aus?

Durch folgende Symptome zeichnen sich Rückenschmerzen aus:

  • Muskelschmerzen
  • Schießender oder stechender Schmerz
  • Schmerzen, die bis ins Bein ausstrahlen
  • Schmerzen, die sich beim Vor- oder Zurückbeugen oder Heben von Gegenständen verschlimmern
  • Schmerzen die sich im Stehen oder Gehen verschlimmern

Es ist sehr wahrscheinlich, dass irgendwann in deinem Leben einmal eines oder mehrerer dieser Symptome erleben wirst. Statistisch gesehen leiden 80 Prozent der Menschen mindestens einmal im Leben an Rückenschmerzen.

Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?

Die meisten Rückenschmerzen lassen sich mit einfachen Veränderungen des Lebensstils lindern. Zum Arzt solltest du gehen, sobald deine Schmerzen:

  • Darm- oder Blasenprobleme verursachen
  • Von Fieber begleitet werden
  • Durch einen Sturz oder Unfall verursacht wurden

Diese Anzeichen können darauf hindeuten, dass ein ernstes medizinischen Problem hinter deinen Rückenschmerzen steckt. Außerdem solltest du medizinischen Rat einholen, wenn deine Rückenschmerzen:

  • Schwerwiegend sind und sich nicht mit Ruhe verbessern
  • Sich der Schmerz in ein oder beide Beine ausbreitet, vor allem, wenn er bis unter das Knie reicht
  • Die Schmerzen Schwäche, Taubheit oder Kribbeln in einem oder beiden Beinen verursacht
  • Deine Kondition von unerklärlichem Gewichtsverlust begleitet wird

Chronische Rückenschmerzen

Im Gegensatz zu akuten Rückenschmerzen oder jenen, die einige Tage oder Wochen anhalten, stehen chronische Rückenschmerzen. Schmerzen werden als chronisch bezeichnet, wenn sie kontinuierlich länger als sechs Monate anhalten. Chronische Rückenschmerzen haben meist ernsthafte Ursachen:

  • Arthritis der Wirbelsäule
  • Eine Verengung des Wirbelkanals, die zu Nervenschmerzen führen kann
  • Bandscheibenvorfall oder eine Bandscheibenvorwölbung
  • Myofasziales Schmerzsyndrom – unerklärliche Muskelschmerzen und Empfindlichkeit

Rückenschmerzen behandeln

Wie werden Rückenschmerzen konventionell behandelt?

Die Behandlung von Rückenschmerzen hängt davon ab, ob sie akut oder chronisch sind, sowie welches die zugrundeliegende Ursache ist. Bei akuten Rückenschmerzen helfen oftmals die folgenden Maßnahmen, allein oder in Kombination:

  • Bewegung. Übungen, die den Rücken nicht belasten oder Stöße ausüben können Kraft und Ausdauer im Rücken erhöhen und dazu beitragen, dass Muskeln besser funktionieren
  • Gewichtsreduktion oder das Beibehalten eines gesunden Gewichts. Übergewicht beansprucht die Rückenmuskulatur zusätzlich. Durch Abnahme von Übergewicht kann der Rücken entlastet und Schmerzen gelindert werden
  • Gezielter Muskelaufbau im Rücken. Das Stärken der Core-Muskulatur (Muskelgruppen in Bauch und Rücken, die wie ein Korsett um den gesamten Oberkörper liegen) kann Beweglichkeit verbessern und Schmerzen reduzieren
  •  Flexibilitätsübungen. Durch Erhöhung der Flexibilität in Hüfte und Oberschenkeln lässt sich auch das Rückengefühl verbessern
  • Gesunde Ernährung. Die Reduktion von Lebensmitteln, die Entzündungen im Körper fördern (beispielsweise hoch-gesättigte Fette in Fertiggerichten oder bei manchen Personen Milchprodukte oder Gluten) kann dazu beitragen, dass Schmerzen zurückgehen

Wenn die Rückenschmerzen chronisch sind und/oder ernste Ursachen haben, raten Ärzte meist zu stärkeren Mitteln. Dazu zählen:

  • Spritzen. Sie dienen dazu, Nerven zu blockieren und zu betäuben. Diese Behandlungen dürfen jedoch nicht dauerhaft eingesetzt werden und gelten nur der kurzfristigen Schmerzbehandlung
  • Analgetika, entzündungshemmende Medikamente, Muskelrelaxantien und andere schmerzstillende Medikamente. Auch diese dürfen nicht über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden, da die meisten unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Opiate, die oftmals eingesetzt werden, können süchtig machen.
  • Operation. Wenn andere Behandlungen nicht helfen und die Ursache der Schmerzen bekannt ist, kann eine Operation helfen

Bei chronischen Rückenschmerzen greifen Ärzte also zu drastischen Mitteln wie starken Schmerzmittel, die abhängig machen können und Nebenwirkungen haben, oder auch Operationen. Dass dies nicht die Behandlungen sind, die sich viele vielleicht wünschen, kann ich gut nachvollziehen. Daher fragen sich immer mehr Menschen, ob ihnen CBD nicht bei ihren chronischen Rückenschmerzen helfen kann.

Wie kann mir CBD-Öl bei Rückenschmerzen helfen?

Wie bereits erwähnt, kann CBD das Endocannabinoid-System dahingehend beeinflussen, dass die von ihm kontrollierten Prozesse im Gleichgewicht sind. Da das ECS auch auf das Schmerzempfinden wirkt, besteht die Möglichkeit, dass Rückenschmerzen gelindert werden.

Das liegt daran, dass CBD nicht nur schmerzlindernd wirken kann, sondern auch entzündungshemmend sowie entspannend. Durch dieses breite Wirkungsprofil kann CBD sowohl bei akuten, als auch bei chronischen Rückenschmerzen Linderung schaffen.

Wie CBD bei akuten Rückenschmerzen helfen kann

CBD kann bei akuten Rückenschmerzen durch drei Faktoren helfen:

  1. Die Beweglichkeit fördern
  2. Mehr Schlaf zu ermöglichen
  3. Bessere allgemeine Stimmung im Alltag zu erzeugen

Indem CBD schmerzstillend wirkt, trägt es dazu bei, dass sich die Betroffenen auch besser bewegen können. Daher haben sie mehr Möglichkeiten, Sport oder gezielten Muskelaufbau zu betreiben. Dies wiederum trägt dazu bei, die Rückenschmerzen auf Dauer zu lindern.

CBD besitzt auch die Eigenschaft, Schlaf zu fördern. Rückenschmerzen können Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes den Schlaf rauben. Dadurch sind sie unausgeruht, eventuell gereizt und im Umkehrschluss mehr empfindlich gegenüber den Schmerzen.

Ein weiterer Aspekt ist der, dass CBD generell entspannend wirkt. Dadurch kann es dazu beitragen, dass die allgemeine Stimmung und damit die Lebensqualität der Betroffenen gehoben werden. Durch mehr Entspannung im Alltag kann auch das subjektive Schmerzempfinden verringert werden.

CBD kann demnach nicht nur die Symptome von Rückenschmerzen lindern, sondern auch aktiv dazu beitragen, dass die Rückenschmerzen dauerhaft gelindert werden.

Wie CBD bei chronischen Rückenschmerzen helfen kann

Chronischen Rückenschmerzen liegen oftmals entzündliche Prozesse zugrunde. CBD kann diese durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften angehen. Außerdem besitzt es das Potential, Nervenzellen zu beruhigen, die Schmerzen verursachen, so dass das generelle Schmerzempfinden gelindert werden kann.

Ein weiterer, bereits genannter Aspekt, ist die Schlafförderung und der Entspannungseffekt, den CBD mit sich bringt. Dadurch kann die Lebensqualität von Menschen mit chronischen Schmerzen deutlich verbessert werden, was den Betroffenen wiederum deutlich das Schmerzmanagement erleichtern kann.

Ein ganz großer Vorteil der Einnahme von CBD gegenüber der Behandlung mit konventionellen Schmerzmitteln ist, dass CBD kaum Nebenwirkungen hat. Im Gegensatz zu Opiaten, die bei chronischen Rückenschmerzen zum Einsatz kommen, macht es nicht abhängig und entwickelt auch keine Toleranz. Das bedeutet, dass die Dosierung nicht ständig erhöht werden muss.

CBD gegen Rückenschmerzen

Studien zu CBD gegen Rückenschmerzen

Verschiedene wissenschaftliche Studien zeigen bereits auf, dass CBD erfolgreich bei Symptomen und Ursachen von Rückenschmerzen eingesetzt. Laut Studien 1)Burstein S. Cannabidiol (CBD) and its analogs: a review of their effects on inflammation., hier im Volltext, Bioorg Med Chem. 2015; Russo EB.

Cannabinoids in the management of difficult to treat pain., hier im Volltext, Ther Clin Risk Manag. 2008 konnte aufgezeigt werden, dass CBD Entzündungen erfolgreich abklingen lassen kann. Das kann entscheiden zum Rückgang von Rückenschmerzen beitragen.

Eine weitere Studie 2)Crippa, J. A. S. Neural basis of anxiolytic effects of cannabidiol (CBD) in generalized social anxiety disorder: a preliminary report., hier im Volltext Journal of Psychopharmacology, 2011 bestätigt die angstlösende und entspannende Wirkung von CBD. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass CBD den Schlaf des Konsumenten fördert 3)Shannon S, Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series, hier im Volltext, Perm J., 2019.

All dies kann Patienten mit Rückenschmerzen beim täglichen Schmerzmanangement unterstützen.

Gibt es Risiken und Nebenwirkungen bei CBD?

CBD besitzt kaum Nebenwirkungen. Dies wird in Studien immer wieder festgestellt, wie eine Meta Analyse 4)Kerstin Iffland and Franjo Grotenhermen: An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies, hier im Volltext, Cannabis and Cannabinoid Research 2017 ergeben hat.

Leichte Nebenwirkungen, die auftreten können, sind:

  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Veränderungen des Appetits oder des Gewichts
  • Ein trockener Mund

Solltest du Nebenwirkungen bei der Einnahme von CBD erfahren, drossele zunächst einmal die Dosierung. Meist treten Nebenwirkungen dann auf, wenn eine zu hohe Dosierung gewählt wurde.

CBD besitzt auch nicht die Fähigkeit, dich in einen Rauschzustand zu versetzen. Das erwirkt THC, wie ich ja bereits erklärt habe. Du solltest aber darauf achten, ein CBD Produkt zu wählen, dass maximal 0,2 Prozent THC enthält. Nur so wirkt dein Produkt auf keinen Fall psychoaktiv und ist daher in Deutschland legal.

Vorsichtig musst du allerdings sein, wenn du andere Medikamente einnimmst oder stillst. CBD kann Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hervorrufen. Berate dich im Zweifel lieber mit deinem Arzt oder einem Spezialisten für Cannabis-Produkte.

Von der Einnahme während der Stillzeit solltest du absehen, da nicht bekannt ist, wie CBD auf Säuglinge wirkt. Da CBD mit der Muttermilch auf das Kind übergehen kann, sollten stillende Mütter kein CBD einnehmen.

Mögliche Einnahme und Dosierung von CBD gegen Rückenschmerzen

Es gibt CBD Produkte in unterschiedlichen Formen. Besonders bewährt bei Rückenschmerzen hat sich allerdings:

  • CBD Öl
  • CBD Liquid inhaliert über den Vaporizer
  • CBD Salbe beziehungsweise Creme

CBD Öl ist die beliebteste Form von CBD Nutzern, da sie sehr praktisch ist und relativ genau dosiert werden kann. Um den bestmöglichen Effekt zu nutzen, solltest du CBD Öl sublingual einnehmen. Das bedeutet, die träufelst es unter die Zunge und lässt es circa eine Minute einwirken. Dadurch gelangt es direkt ins Blut.

Wenn du CBD Liquid inhalierst hat dies den Vorteil, dass die Wirkung sehr effektiv ist. Über die Lungen aufgenommen besitzt CBD eine sehr hohe Bioverfügbarkeit. Beinahe der komplette CBD Anteil kann über die Lunge aufgenommen werden und es wirkt so gut wie sofort.

Dadurch hat inhaliertes CBD ein großes Potential, Schmerzen zu lindern, wie eine Studie 5)Vučković, S., et.al.: Cannabinoids and Pain: New Insights From Old Molecules, hier im Volltext, Frontiers in Pharmacology 2018 dargelegt hat.

Auch CBD Salbe, äußerlich auf die Schmerzregionen im Rücken aufgetragen kann sehr gut zur Linderung chronischer Rückenschmerzen beitragen. Eine Studie 6)Jorge LL, Topical preparations for pain relief: efficacy and patient adherence., hier im Volltext, J Pain Res. 2010 aus dem Jahr 2010 bestätigt, dass gerade bei chronischen Schmerzen äußerlich aufgetragene Salben Wirkung erzielen können.

CBD Dosierung

 

Wie dosiere ich bei Rückenschmerzen am besten?

Die Dosierung von CBD ist etwas sehr individuelles und es gibt noch keine offiziellen Richtwerte. Generell hängt die Dosierung von deinem Körpergewicht ab: Leichtere und kleinere Menschen benötigen eine geringere Dosierung als schwerere beziehungsweise größere.

Außerdem hängt die Dosierung immer davon ab, welche Beschwerden du behandeln willst. In jedem Fall solltest du mit einer geringen Dosierung beginnen und diese bei Bedarf steigern.

Eine Studie 7)L. Cuñetti, et.al.: Chronic Pain Treatment With Cannabidiol in Kidney Transplant Patients in Uruguay, hier im Volltext, Transplantation Proceedings, 2018 bei chronischen Schmerzen nach einer Nieren-Operation beschreibt, dass die Schmerzpatienten mit folgender Dosierung deutliche Besserung erzielten:

  • CBD Dosierung: 50 – 150 mg pro Tag, zweimal täglich verabreicht
  • Anfangsdosierung: 100 mg pro Tag, in zwei Verabreichungen pro Tag
  • Ein Patient wurde aufgrund von Übelkeit am vierten Tag auf 50 mg heruntergestuft
  • Während und nach der Studie traten keine schweren Nebenwirkungen auf

Die Studie zeigt, wie unterschiedlich wir Menschen auf CBD reagieren. Beginne daher mit einer geringeren Dosierung und justiere diese nach deinen Bedürfnissen: Spürst du nach einer Woche noch keinen Effekt, erhöhe die Dosierung ein bisschen; spürst du Nebenwirkungen, drossele die Dosierung ein bisschen und schau, wie es dir damit geht.

Welches CBD bei Rückenschmerzen wählen?

CBD Produkte sind nicht alle gleich. Um wirklich die positiven Effekte von CBD für dich nutzen zu können, solltest du darauf achten, nur qualitativ hochwertige Produkte zu kaufen. Daran erkennst du, dass ein Produkt sehr gute Qualität besitzt:

  • Es stammt aus ökologischer Landwirtschaft. Dadurch enthält es keine Schadstoffe oder Hormonrückstände.
  • Es besitzt maximal 0,2 Prozent THC, nur so ist es legal
  • Du kannst auf dem Etikett deutlich erkennen, wie viel Milligramm CBD in deinem Produkt drin steckt.
  • Der Hersteller stellt ein Analysezertifikat eines unabhängigen Labors zur Verfügung. So kannst du sicher gehen, dass auch so viel CBD in deinem Produkt drin ist, wie drauf steht.

Fazit

Durch seine facettenreichen Gesundheitsvorteile kann CBD bei akuten und chronischen Rückenschmerzen sowohl die Schmerzen lindern, als auch allgemein die Lebensqualität erhöhen. Wichtig ist nur, dass du deine individuelle Dosierung findest, um all diese Vorzüge zu genießen. Außerdem solltest du nur zu qualitativ hochwertigen CBD Produkten greifen.

Was ist deine Meinung zu CBD gegen Rückenschmerzen? Hast du bereits Erfahrungen gemacht? Bitte teile deine Meinung mit mir und den Lesern in den Kommentaren.

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CBD Tremor

CBD Tremor

Kann CBD bei Tremor helfen? Studien analysiert

Du hast beim Ausstrecken oder Halten von leichten Gegenständen zittrige Hände? Jemand aus deinem Umfeld zeigt diese Symptome? Hier könnte es sich um Tremor handeln, neurologische Erkrankung.

Da ich schon öfters über den Wirkstoff CBD gelesen und geschrieben habe, stellte ich mir folgende Frage: Kann CBD auch bei Tremor zu einer Verbesserung führen?

CBD Tremor

Die Antwort auf diese Frage, sowie einen kurzen Überblick über die Krankheit und die Möglichkeiten zur Behandlung findest du in diesem Artikel. Die Studien, die ich zu dem Thema gefunden habe, findest du übrigens ganz unten auf der Seite.

Wenn du schon weißt was Tremor ist und wie es entsteht, so kannst du direkt zum Kapitel “Wie hilft CBD gegen Tremor” scrollen. Die folgenden 3 Abschnitte drehen sich vor allem um die Krankheit, ihr Entstehung sowie konventionelle Behandlungsmethoden.

Was ist Tremor und wie zeigt es sich?

Der Tremor hat seinen Namen aus dem Lateinischen, wo es “zittern” bedeutet. Genau dieses Zittern ist das Hauptsymptom in Verbindung mit dieser neurologischen Erkrankung. Tremor ist die am weitesten verbreitete Nervenkrankheit und hat, im Gegensatz zu vielen anderen Krankheiten aus diesem Feld, eine sehr hohe Heilungschance.

Die Entstehung der Krankheit kann unterschiedlich sein. Doch in Fachkreisen geht man mittlerweile davon aus, dass etwa 60% der diagnostizierten Tremor Fälle genetische Ursachen haben. Vereinfacht geschrieben ist es eine Kommunikationsstörung zwischen Kleinhirn und Hirnstamm.

Die zwei Arten von Tremor

Man unterscheidet beim essentiellen Tremor dabei zwischen zwei Kategorien:

  • Aktionstremor
  • Haltungstremor

Betrachtet man ein Beispiel von dem Greifen nach einem Glas, dann wird die Kategorisierung deutlich.

Beim Aktionstremor beginnt das Zittern mit dem Greifen nach dem Glas bzw. Anheben. Beim Haltungstremor zeigt sich das Zittern bereits beim Ausstrecken des Arms.

Doch nicht alle Körperteile sind, wie die Arme, gleich vom Tremor betroffen. Am häufigsten sind folgenden Körperteile betroffen:

  • Arme
  • Hände
  • Füße
  • Beine
  • Halsregion

Die Intensität, in welcher das Zittern auftritt, kann sich stark unterscheiden und hängt vom individuellen Krankheitsbild und der aktuellen Medikation ab.

Diagnose Tremor

Wird ein Zittern festgestellt, kommt es erstmal zur einer ausführlichen Diagnose. Die genauere Untersuchung bei Tremor hat einen wichtigen Grund, nämlich den Ausschluss anderer Krankheiten. Die Liste, wo Zittern ein mögliches Symptom ist, ist lang. Eine stark verkürzte Version findest du hier.

  • Morbus Parkinson-Erkrankung
  • Dystonie
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Basedow Erkrankung
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Morbus Alzheimer
  • Morbus Wilson Erkrankung

Zusätzlich kann Tremor auch als Nebenwirkung von Medikamenten, wie beispielsweise Anti-Depressiva auftreten.

Gerade aufgrund dieser langen Liste, mit teilweise schwerwiegenden Krankheiten, machen eine genaue Ursachenforschung bei dem Auftreten von Tremor dringend notwendig.

Einige dieser Krankheiten sind unheilbar und mit vielen anderen Leiden verbunden. In anderen Fällen ist das Zittern das Hauptsymptom und gut behandelbar.

Tremor behandeln

Wie kann ich Tremor behandeln?

Wie bereits erwähnt gibt es für Tremor eine verhältnismäßig hohe Wahrscheinlichkeit für Verbesserung bis hin zur Heilung. Dabei sind die konventionellen Behandlungsmethoden sehr unterschiedlich in Wirkung und Nebenwirkung. Folgende Behandlungen sind möglich:

  • Medizinische Versorgung
  • Behandlung mit Botox
  • Physiotherapie
  • Gehirnstimulation

Vorab will ich aber nochmal betonen, dass jeder Körper verschieden auf Behandlungen reagiert. Es gibt nicht DIE Methode. Sicher ist, dass zahlreiche Behandlungen mit Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Unruhe einhergehen. Im folgenden sehen wir uns an wie CBD helfen könnte.

Wie kann CBD bei Tremor helfen?

CBD wird in Verbindung mit einigen neuronalen Erkrankungen immer wieder als mögliche Ergänzung zu klassischen Medikamenten genannt. Insbesondere die Interaktion mit dem körpereigenen Cannabinoid-System ist hier von großer Bedeutung. Für die Erweiterung der konventionellen Behandlungsmethoden um den Wirkstoff CBD spricht:

  • wenig bis keine Nebenwirkungen
  • akute Einnahme möglich
  • frei verkäuflich
  • viele Erfahrungsberichte

Aktuell sind einige Studien im Zusammenhang mit CBD in Gange, doch vorhandene Ergebnisse lassen eine Richtung erkennen. Eine leichte Verbesserung ohne Nebenwirkungen ist das Ergebnis einer Studie, 1)Fox P et al. The effect of cannabis on tremor in patients with multiple sclerosis. Neurology 2004;62(7):1105-9. während eine weitere konkrete Verbesserungen bei der Intensität des Zitterns festgestellt hat. 2)Consroe P et al. Open label evaluation of cannabidiol in dystonic movement disorders. International Journal of Neuroscience 1986;30:277-282.

Es scheint so, als ob CBD tatsächlich gegen Zittern helfen könnte!

Verstärkt werden kann der Effekt durch die beruhigende Wirkung auf unser Gehirn. Insbesondere die Diagnose bringt in vielen Fällen Unruhe mit. CBD kann auch hier indirekt einen Beitrag durch seine beruhigende Wirkung 3)Shannon S et al.,Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series. 2019, Perm J. Hier im Volltext mitbringen.

Oft gestellte Fragen

Bevor wir den Text abschließen, möchte ich noch mit einigen Mythen aufräumen: Tatsächlich ist es so, dass der Wirkstoff CBD von Gerüchten und Unwahrheiten umgeben ist. Selten gehen die Meinungen so weit auseinander, wie bei diesem kleinen Helfer aus der Cannabispflanze!

Da ich viele dieser Mythen selber geglaubt habe und mich erst einlesen musste, will ich kurz für Aufklärung sorgen.

Ist CBD ein Wundermittel?

CBD wirkt bei jedem anders. Manche reagieren sehr positiv auf den Wirkstoff, andere gar nicht. Es hat viel mit einer gesunden Erwartungshaltung zu tun, die man beim Kauf mitbringen sollte.

Ist CBD Rauschgift?

Obwohl CBD aus der Cannabispflanze gewonnen wird, ist es nicht als Rauschgift klassifiziert. Das liegt vor allem daran, dass der THC Gehalt für die Produkte unter 0,2% liegen muss. THC ist der psychoaktive Wirkstoff und aufgrund der geringen Menge sind CBD Produkte legal und machen nicht high.

Ist Cannabidiol ein Medikament?

Trotz zahlreicher Bewertungen kann und darf CBD noch nicht als Medikament eingeordnet werden. Erst mit dem Abschluss von ausführlichen Studien kann hier der nächste Schritt getan werden. Zum jetzigen Zeitpunkt gilt: CBD ist nicht reguliert und frei verkäuflich.

Ist es ein Beruhigungsmittel?

Aufgrund der Berichte über Entspannung, Stressreduktion und Verbesserung von Schlaf kommt immer wieder das Gerücht auf, dass CBD ein Sedativum ist. Als exogener Helfer in einem internen System wirkt CBD aber komplett anders, als Beruhigungsmittel es üblicherweise tun. CBD scheint eine beruhigende Wirkung zu haben, was es jedoch nicht als offizielles Beruhigungsmittel qualifiziert.

Obwohl viele der Gerüchte nicht der Wahrheit entsprechen, kommt der Wirkstoff CBD nur langsam aus der Vorurteilen raus. Studien, wie die folgende, sind dafür Meilensteine.

Wirkt CBD bei Tremor? Eine Fallstudie

Da Cannabis in vielen Staaten der Welt illegal ist, wird in einigen Studien konkret mit den Wirkstoffen geforscht. So ist es auch geschehen in einer Studie von Dr. Handforth. Eine Zusammenfassung der Studie von essentialtremor.org zeigt auf, dass ein Experiment an Mäusen nach EInsatz von CBD zu einer deutlichen Verbesserung geführt hat.

Die Studie bestand aus drei Phasen:

  • Mit Harmaline künstlich Tremor hervorrufen
  • Behandlung mit dem Wirkstoff CBD
  • Untersuchung, warum es so wirksam ist

Um die neuronalen Interaktionen so nah an unseren zu halten, wie mit Tieren möglich, wurde es mit Mäusen gemacht. Das Nervensystem der Maus ist dem unseren sehr ähnlich, weshalb das positive Studienergebnis für die moderne Medizin bedeutungsvoll werden kann.

CBD Produkt

Welches Produkt ist bei Zittern gut?

Wer sich dafür entscheidet CBD einzunehmen, der steht vor einer vielfältigen Produktpalette

  • CBD Öle
  • Cremen
  • Pasten
  • Kapseln
  • und vieles mehr

sind Teil dieser Auswahl. Insbesondere im Zusammenhang mit Tremor kommt es häufig auf die schnelle Wirkung an, weshalb ich in diesem kurzen Abschnitt über die Einnahme und Dosierung von CBD Öl rede. Das Öl ist, auch aufgrund der schnellsten Aufnahme des Wirkstoffes, das beliebteste Produkt.

Die Einnahme von CBD Öl erfolgt sublingual, also mit einem Träufeln unter die Zunge. So erfolgt eine unmittelbare Einnahme über die Schleimhaut im Mund. Konsumiert werden kann CBD

  • akut bei Tremor Schüben,
  • präventiv,
  • kurweise
  • und dauerhaft.

Dosierung bei Tremor

Zu Beginn jeder Behandlung mit CBD sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • stufenweise Steigerung der Dosierung (angefangen mit 1 Tropfen/ 3 mal täglich)
  • Einhalten der Maximalmenge (30 Tropfen am Tag)
  • Rücksprache mit dem Arzt
  • Erhöhte Achtsamkeit für mögliche Nebenwirkungen

Die Faustregeln helfen, insbesondere für Einsteiger, zu einer passenden Dosierung. Dennoch solltest du vor allem auf die Reaktionen von deinem Körper hören, denn er weiß meistens am besten was du brauchst.

Fazit

CBD ist hier ein Wirkstoff, dessen Tragweite bei Tremor nicht ausreichend erforscht ist. Doch die ersten Ergebnisse zeigen positive Ergebnisse! Der Wirkstoff kann Forschungsergebnissen zufolge gegen das Zittern sowie Schmerzen und Entzündungen helfen.

Wie hat dir der Artikel gefallen? Hast du Erfahrungen mit CBD und Tremor gemacht? Teile sie in den Kommentaren mit mir und der CBD Community!

Quellen   [ + ]

CBD Parkinson

CBD Parkinson

CBD – die neue Behandlungsalternative bei Parkinson?

Wenn du jemanden kennst, der unter Morbus Parkinson leidet, bist du keine Ausnahme! Mehr als 10 Millionen Menschen in der Welt sind betroffen. Und nicht nur die Patienten selbst. Je weiter die Krankheit fortschreitet, desto gravierender sind auch die Auswirkungen auf die Familie, die Freunde und Betreuer.

Ich habe mich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt, um damit dem ein oder anderen weiterzuhelfen, wenn die klassische Therapie nicht (mehr) anschlägt oder die Nebenwirkungen zu stark werden.

CBD Parkinson

Die Alternative sind Cannabis-Extrakte, die schon bei vielen Krankheitsbildern erfolgreich eingesetzt werden. Dazu gehört das Cannabidiol (CBD) eine natürliche Verbindung aus der Hanfpflanze, die bereits seit sehr langer Zeit für viele Zwecke genutzt wurde.

Ich möchte helfen, dieses alte, wertvolle Wissen wieder zu reaktivieren, damit möglichst vielen Patienten geholfen werden kann. Dazu zeige ich auch neuere Forschungsergebnisse.

Lies weiter!

Was ist die Parkinson-Krankheit überhaupt?

Parkinson ist eine (gravierende) Bewegungsstörung, die durch einen Verlust von Gehirnzellen, insbesondere im Bereich der Substantia nigra, ausgelöst wird. Dadurch sinkt der Dopaminspiegel, was zu Problemen bei der Koordinierung der Bewegungen führt.

Das zeigt sich unter anderem in unkontrolliertem Zittern, Gleichgewichtsstörungen und Muskelversteifung. Als Folge kommen Apathie und seelische Störungen hinzu.

Die Lebensqualität der Patienten ist stark beeinträchtigt. Gewöhnliche, alltägliche Tätigkeiten werden zu einer wahrhaften Herausforderung.

Die Krankheit verläuft leider chronisch und verschlimmert sich mit der Zeit. Parkinson tritt zwar meist ab dem 50. Lebensjahr auf, aber 10% der Diagnosen betreffen auch jüngere Patienten. Derzeit gibt es keine Heilung.

Die klassische Behandlung basiert auf Medikamenten, die den Dopaminspiegel wieder erhöhen sollen. Und wie es so oft bei Medikamenten ist, die in die Basisprozesse des Körpers eingreifen: es gibt Nebenwirkungen.

Daher habe ich mich mit CBD näher beschäftigt, das als natürliche Verbindung ebenfalls das Dopamin regulieren kann!

Cannabidiol – eine kurze Einführung in CBD

CBD ist eines von mehr als 100 Cannabinoiden aus der Hanfpflanze. Das vermutlich bekannteste Cannabinoid ist allerdings das THC (Tetrahydrocannabinol), eine psychoaktive Substanz, der die berühmt-berüchtigte berauschende Wirkung zugesprochen wird.

Allerdings gilt dies nur für das THC. Alle CBD-Produkte enthalten weniger als 0,3% THC. Je nach Land kann dieser Maximalwert variieren, aber es ist garantiert, dass die CBD-Produkte weder high noch abhängig machen. Das Stigma der Cannabis-Produkte löst sich so langsam auf – zurecht, wie ich finde.

Denn CBD ist nicht schädlich, gut verträglich und wird auch immer häufiger zur Unterstützung des Wohlbefindens und gezielt bei gesundheitlichen Problemen eingesetzt.

Dies wurde auch in einer groß angelegten Humanstudie mit mehr als 2400 Teilnehmern bestätigt, die CBD für eine Vielzahl verschiedener Krankheiten einsetzten, insbesondere für Schmerzen, Ängste, Depressionen und Schlafstörungen. 1)Corroon J, Phillips JA., A Cross-Sectional Study of Cannabidiol Users. 2018, Cannabis Cannabinoid Res

CBD wirkt über entsprechende Rezeptoren fördernd auf das körpereigene Endocannabinoid-System. Dieses beeinflusst körperliche Basisfunktionen, unter anderem Appetit, Schlaf, Schmerz und kann durch Stress und ungesunde Lebensweise und Ernährung leicht aus dem Gleichgewicht werden.

CBD ist also nicht nur bei Parkinson hier sehr hilfreich.

Welche Wirkung kann CBD bei Parkinson-Patienten entfalten?

Ich habe dazu eine imposante Liste an möglichen positiven Wirkungen gefunden. Hier die wichtigsten daraus:

  1. CBD verzögert den Krankheitsverlauf: Bereits im Jahr 2011 berichtete eine Studie von den neuroprotektiven (nervenschützenden) Eigenschaften von CBD bei der Parkinson-Krankheit. Die antioxidativen Eigenschaften von CBD können offensichtlich dazu beitragen, das Fortschreiten der Krankheit zu verzögern und Parkinson-Symptome zu mildern, wie zum Beispiel die Verlangsamung der Bewegung. 2)C García et al., Symptom‐relieving and neuroprotective effects of the phytocannabinoid Δ9‐THCV in animal models of Parkinson’s disease, British Journal of Pharmacology, 2011
  2. CBD sind reich an Antioxidantien und haben eine entzündungshemmende Wirkung auf die Gelenke. Sie helfen, die Schmerzen und Steifheit, die bei der Parkinson-Krankheit auftreten können, zu reduzieren. In einer Studie an Ratten kamen die Forscher zu dem Schluss, dass CBD dazu beiträgt, entzündliche Schmerzen zu reduzieren, indem es die Art und Weise beeinflusst, wie die Schmerzrezeptoren auf Reize reagieren. 3)Hammell DR et al., Transdermal cannabidiol reduces inflammation and pain-related behaviours in a rat model of arthritis. 2016, Eur J Pain
  3. CBD kann Schmerzen und Steifheit bei Parkinson-Patienten reduzieren. Auch hier gibt es Hinweise und Erfahrungen, dass CBD Gutes tun kann, denn etwa 70 Prozent der Menschen mit der Erkrankung leiden an diesen Symptomen, die verhindern, dass sich die Muskeln so dehnen oder entspannen, wie sie sollten.
  4. CBD kann die Lebensqualität signifikant verbessern. Dies ist besonders wichtig im Falle von Parkinson, da die Patienten hier nicht nur unter motorischen Einschränkungen wie Zittern, Gleichgewichtsproblemen und Langsamkeit der Bewegungen leiden. Hinzu kommen emotionale und psychologische Probleme.In einer Studie mit 21 Parkinson-Patienten berichteten diese über eine verbesserte „Lebensqualität.“ 4)Mario Stampanoni Bassi et al., Cannabinoids in Parkinson’s Disease, Cannabis and Cannabinoid Research, 2017
  5. CBD ist ein gutes Mittel gegen Schlaflosigkeit. In verschiedenen Studien konnte dies gezeigt werden, sowohl explizit bei Parkinson-Patienten als auch generell. In einer Humanstudie mit 72 Teilnehmern über Angststörungen und Schlafprobleme verbesserten sich die Schlafwerte innerhalb des ersten Monats bei zwei Drittel der  Teilnehmern. 5)Shannon S, Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series, 2019, Perm J

Dies sind nur einige der Symptome, bei denen sich eine Verbesserung erreichen lässt. CBD wirkt sehr umfassend, da es in das Endocannabinoid-System eingreift – wie ich bereits zeigte.

CBD Nebenwirkungen

Musst du dich um potentielle Nebenwirkungen des CBD sorgen?

CBD kannst du nicht überdosieren und es macht auch nicht abhängig. Das gilt für die legal angebotenen Produkte, die ja so gut wie THC-frei sind. Natürlich solltest du auch auf hochwertige CBD-Produkte achten, die – wie so oft – eine besonders gute Wirkung erzielen.

Zu den möglichen Nebenwirkungen von CBD gehören Übelkeit, Müdigkeit und Reizbarkeit. CBD kann auch mit anderen Medikamenten eine Wechselwirkung erzeugen – entweder verringern und verzögern oder das genaue Gegenteil: verstärken oder länger andauern lassen. Zum Beispiel kann es den Spiegel des Blutverdünners Cumadin im Blut erhöhen.

Von daher kann ich nur dazu raten, einen Arzt zu konsultieren, wenn du bereits dauerhaft andere Medikamente einnimmst.

Welche CBD-Produkte helfen am besten?

CBD-Produkte sind unglaublich gefragt und die Anhängergemeinde wächst ständig. Wenn du es als Parkinson-Patient zum ersten Mal nimmst, helfe ich gerne, etwas Licht in die enorme Produktvielfalt zu bringen:

  1. Öle und Tinkturen: diese kannst du unter die Zunge tropfen oder in eine Mahlzeit oder Getränk rühren. Dies ist die beliebteste Darreichungsform, gut zu dosieren und eine gute Option, wenn du Schwierigkeiten beim Schlucken hast
  2. Lotionen, Cremes und Pasten: sie entfalten ihre Wirkung oft erst nach mehreren Stunden entfalten, können aber bei Schmerzen oder Steifheit in Händen und Gelenken nützlich sein, da sie oft eine hohe CBD-Konzentration besitzen
  3. Kapseln und Pillen: auch diese wirken leicht verzögert, da die Wirkstoffe über den Magen aufgenommen werden müssen. Aber sie sind ideal für Parkinson-Patienten mit starkem Zittern, die Schwierigkeiten haben, eine Flüssigkeit richtig zu dosieren
  4. Leckereien, Gebäck etc.: ebenso recht beliebt, obwohl die Dosierung möglicherweise nicht so genau ist wie bei anderen Formen
  5. Vaporizer / Vape-Pens: CBD-Öl kann auch verdampft und eingeatmet werden. Die Wirkung tritt hier schneller ein, als wenn das CBD den Weg über den Magen nehmen muss.. Allerdings kann das Vapen das Lungengewebe beschädigen oder Symptome wie Husten oder Halsschmerzen verschlimmern. Deswegen rate ich davon ab!

Egal, welche Form für dich die Beste ist: du kannst CBD kurzzeitig oder auch dauerhaft einnehmen. Zu welcher Tageszeit, bleibt völlig dir überlassen!

Was ist die richtige Dosis?

Ich kann hier keine genauen Dosierungsempfehlungen abgeben, da – wie gesagt – die Produktvielfalt sehr groß ist und damit auch die unterschiedlichen Konzentrationen sehr variieren. Außerdem gibt es keine generellen medizinischen Richtlinien seitens der Aufsichtsbehörden.

Von daher: unbedingt auf die Packungsbeilage achten und deine persönlichen Umstände mit einbeziehen: Körpergewicht, Gesundheitszustand, Symptombild.

Nachdem dies gesagt ist, will ich doch noch ein paar Ratschläge insbesondere für Parkinson-Patienten geben. Der Schlüssel zum Finden der effektivsten Dosierung ist die stufenweise Dosierung. Das heißt, mit einer relativ niedrigen Dosis (Basisdosierung) starten. Diese kann zum Beispiel zwischen 2 und 5 mg liegen und jeweils zwei- oder dreimal täglich genommen werden (6-10 mg gesamt).

Behalte die Basisdosis für 7 Tage bei und achte darauf, ob und wie die Symptome sich zu ändern beginnen. Wenn du nach den ersten 7 Tagen Basisdosierung keine ausreichende Verbesserung spürst, erhöhe die tägliche Dosis wieder alle 3 Tage um 1 bis 2 mg, bis du zufrieden bist.

In diesem Moment kannst du die Dosierung um einen Schritt verringern, um zu sehen, ob der Nutzen auch bei einer etwas niedrigeren Dosierung bestehen bleibt.

Wie ich bereits erwähnte: du kannst CBD nicht überdosieren!

Forschungsstudien

Was lernen wir aus den Forschungsstudien?

Morbus Parkinson ist eine der Krankheiten, die im Zentrum der CBD-Forschung stehen, da CBD hier großes Unterstützungspotential hat.

Im Jahre 2018 fanden Forscher heraus, dass die CBD hilft, indem sie den Spiegel des Endocannabinoids Anandamid, einer der Helferstoffe der Cannabinoidrezeptoren, erhöht. Es wird auch vermutet, dass es bei anderen Prozessen hilft, die besonder für Parkinson-Patienten hilfreich sind, wie zum Beispiel im Umfeld der Serotoninrezeptoren. 6)Peres, F.F. et al., Cannabidiol as a Promising Strategy to Treat and Prevent Movement Disorders?, Frontiers in Pharmacology, 2018

In die gleiche Richtung gehen Studien des US-amerikanischen National Institute of Health (NIH). Sie weisen darauf hin, dass CBD bei Symptomen der Parkinson-Krankheit helfen könnte, da eine direkte Beziehung zwischen den Endocannabinoiden, den Cannabinoidrezeptoren und den Neuronen besteht, die mit Parkinson in Verbindung gebracht werden und das Zentralnervensystem beeinflussen. 7)Fernandez-Ruiz, J et al., Endocannabinoids and Basal Ganglia Functionality., Prostaglandins, Leukotrienes and Essential Fatty Acids, 2002

In anderen Forschungsreihen wurden Verbesserungen in Bezug auf Tremor, Steifheit und Bradykinesie 30 Minuten nach dem Gebrauch von medizinischem Marihuana festgestellt.

Auch die betroffenen Patienten, die es selbst am besten beurteilen können, sind sehr zufrieden mit der Linderung ihrer Symptome – ohne größere Nebenwirkungen und auf eine sehr sanfte Art.

Gut für alle Betroffenen und ihre Familien, dass kontinuierlich weiter geforscht wird und Ergebnisse präsentiert werden. Ich werde auch weiterhin hier darüber aktuell berichten.

Mein Fazit

Leider wird in einigen Teilen der Öffentlichkeit CBD immer noch mit Cannabis und Marihuana in Verbindung gebracht und unnötig stigmatisiert. Ungerechtfertigt, da in den medizinischen CBD-Produkten keine psychoaktiven Anteile mehr vorhanden sind.

Auch die Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research bedauert, dass die Forschung in diesem Bereich aufgrund staatlicher Vorschriften immer noch etwas eingeschränkt ist.

Wie viele Parkinson-Patienten bin ich aber auch sehr optimistisch, dass hier ein Zug Fahrt aufnimmt, der eine sehr gute Alternative zu den klassischen Parkinson-Medikationen mit teilweise hohen Nebenwirkungen bietet.

Wenn dir mein Bericht gefallen und weitergeholfen hat, würde ich mich freuen, wenn du weiterhin ein treuer Leser bleibst. Toll wäre auch, Feedback von dir zu erhalten!

In diesem Sinne … Jona Decker.

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CBD Migräne

CBD Migraene

Wie mir CBD gegen Migräne geholfen hat

Bist du auch öfters von Kopfschmerzen geplagt und möchtest wissen, ob CBD bei Migräne Abhilfe schaffen kann? Von Zeit zu Zeit plagen auch mich starke Kopfschmerzen, sodass ich mich kaum mehr konzentrieren kann. Von Schlaf ist dann ohnehin keine Rede mehr.

CBD Migraene

Über diverse Facebook- und Internetforen habe ich dann von Cannabidiol und seiner schmerzlindernden Wirkung gehört. Ich habe beschlossen einen Selbstversuch zu starten und der Frage auf den Grund zu gehen, ob und wie CBD helfen kann!

In diesem Text bereite ich Informationen aus aktuellen Studien und Erfahrungsberichten von Anwendern auf und gebe einen Ausblick auf die Gründe einer Migräneerkrankung, wie sie sich behandeln lässt sowie wie Cannabidiol helfen kann. Eine genaue Studienübersicht sowie ein Diskussionsforum findest du am Ende des Artikels. Viel Spaß!

Welche Ursachen hat Migräne?

Der momentane Konsens unter den Forschern legt nahe, dass die normale Funktion der Neuronen durch kleine Entzündungen gestört ist und die Hirnzellen so zu einer Überaktivität veranlasst werden.

Folgende Ursachen können der Auslöser für Kopfschmerzen sein:

  • Nebenwirkungen der eingenommenen Medikation
  • Unzureichende Ernährung
  • Zu ausgedehnte Intervalle des Fastens
  • hormonelles Ungleichgewicht (Frauen sind öfter von Migräne betroffen als Männer)
  • Schlafmangel
  • übermäßige Belastung
  • Unzureichendes Trinken
  • Koffeinüberdosierung

Symptome von Kopfschmerzen

Kopfwehattacken gehen zumeist mit folgenden Symptomen einher:

  • verstärkte emotionale Reizbarkeit        
  • Konzentrationsstörungen
  • Überempfindlichkeit gegenüber Sinneseindrücken wie Geruch, Licht oder Lautstärke
  • Sehstörungen
  • Kreislaufprobleme
  • Sprachschwierigkeiten
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schlafstörungen

Doch welche Mittel helfen bei den Schmerzen? Sehen wir uns noch die konventionellen Behandlungsmöglichkeiten an, bevor wir auf CBD eingehen.

Momentan greifen Ärzte zur Behandlung von Kopfschmerzen zu synthetischen Schmerzmitteln wie Ibuflam oder Paracetamol. Diese können Betroffene auch ohne Rezept in der Apotheke erwerben.

Allerdings ist diese Art der Behandlung mit Nebenwirkungen behaftet und sollte nicht dauerhaft eingenommen werden.

Im folgenden Abschnitt zeige ich dir welche natürlichen Mittel gegen Kopfschmerzen helfen können und wie CBD unterstützen kann.

CBD gegen Schmerzen

Schmerzen behandeln mit natürlichen Kräutern und Ernährung?

In der Geschichte der Menschheit kamen schon seit vielen Jahrhunderten ätherische Öle, Tees oder Kräuterextrakte zum Einsatz um Schmerzen und Migräne in die Schranken zu verweisen. Doch auch eine ausgewogenen Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Hier findest du eine Auflistung an pflanzlichen Mitteln die dir dabei helfen können:

  • Ingwer: Die empfohlene Anwendung hierfür ist ein circa 1 Zentimeter großes Stück der Wurzel abzuschneiden. Diese ist zu hobeln oder raspeln und einem Obst- oder Gemüsesaft beizugeben.
  • Lavendel: Um die Heilwirkung der Pflanze auszukosten empfiehlt es sich etwas Lavendelöl entweder direkt auf die Stirn und Schläfen zu reiben oder die ätherischen Öle über die Lösung in einem Dampfbad einzuatmen.
  • Pfefferminze: Die empfohlene Art der Anwendung liegt hier ebenfalls entweder beim Einreiben von Stirn und Schläfe mit dem Öl der Pflanze oder einer Inhalation dieses.
  • B-Vitamine: Eine wichtige Rolle in der Funktionserhaltung des Organismus spielen B2-Vitamine vor allem bei der normalen Arbeitsweise der Nervenzellen. Enthalten sind diese beispielsweise in Milch- und Fleischprodukten, sowie Vollkornprodukten.
  • Magnesium: Dieses Mineral sorgt maßgeblich für eine gesunde Funktion des Stoffwechsels. Ein Mangel an diesem Mineralstoff zeichnet sich durch Konzentrationsschwäche, Krämpfe oder Kopfschmerzen aus.

Eine weitere vielversprechende Möglichkeit der Prävention von migränebedingten Schmerzen, auf die im Weiteren eingegangen werden soll, ist die Einnahme von CBD, oder auch Cannabidiol genannt.

Wie hilft CBD gegen Migräne?

Die schmerzlindernde Wirkung dieses pflanzlichen Stoffes wurde bereits durch Studien und Erfahrungsberichte nahegelegt.1)Vučković S et al., Cannabinoids and Pain: New Insights From Old Molecules, 2018. Im Umkehrschluss ergibt das auch die Möglichkeit der akuten Verwendung von Cannabidiol als Schmerzmittel bei einer Migräneerkrankung.

Auch ist in Studien bereits die entzündungshemmende Wirkung von CBD untersucht worden. 2)Burstein S. Cannabidiol (CBD) and its analogs: a review of their effects on inflammation. Bioorg Med Chem. 2015. Die hier entstandenen Ergebnisse gelten unter den Forschern als Indiz Cannabidiol in der Behandlung von Migräneerkranken einsetzten zu können. Hierbei kann man durch die Verringerung der Entzündungsherde im Gehirn von einer prophylaktischen Wirkung ausgehen, wodurch das Auftreten von Attacken deutlich verringert werden könnte.

Der Einflussfaktor Stress spielt in diesem Kontext ebenso eine wichtige Rolle. Die Entstehung wird durch beispielsweise Schlafmangel gefördert und verstärkt sich doppelseitig. Einige wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema beschäftigten sich bereits mit der entspannenden und schlaffördernden Wirkung von CBD. 3)Shannon S, Lewis N, Lee H, Hughes S. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series. Perm J. 2019;23:18–041. Volltext . Hierdurch kann sich die Einnahme von Cannabidiol ebenso positiv auf die Situation der Betroffenen im Fall von Migräne auswirken.

Die Art der Anwendung ist am häufigsten CBD-Öl. Eine Begleiterscheinung hierbei ist auch die Entspannung der Psyche und des Körpers. Von Vorteil ist das auch für Betroffene von Migräne!

Ausgehend davon lässt sich die Vermutung aufstellen, dass Cannabidiol sich somit nicht nur zur akuten Behandlung der Symptome im Falle einer Attacke eignet, sondern auch helfen kann zukünftigen Anfällen vorzubeugen!

Das Endocannabinoid-System kurz erklärt

Die körperliche Grundlage der Wirkung von CBD bildet der Endocannabinoid-Stoffwechsel. Hiermit reguliert der Körper unter anderem den Schlaf, das Schmerzgefühl und die Nervenfunktion. Für eine ausgeglichene Arbeitsweise dieses Zusammenspiels kann nun Cannabidiol auf die sogenannten CB1 und CB2-Rezeptoren Einfluss nehmen und einem Ungleichgewicht entgegenwirken oder dieses vorbeugen.

Gibt es unerwünschte Nebenwirkungen?

Als Grundannahme lässt sich sagen, dass die Nebenwirkungen bei einer Einnahme von Cannabidiol statistisch gesehen eine geringe Häufigkeit und Intensität aufweisen.

Folgende Nebenwirkungen sind aufgetreten:

  • Allergische Reaktionen
  • Appetitverlust
  • Austrocknen der Mundschleimhaut
  • Schlappheits- und Müdigkeitsgefühl
  • Abfallen des Blutdrucks
  • Verdauungsbeschwerden

Bestimmte Medikamente weisen die Gefahr einer möglichen negativen Wechselwirkung mit dem Stoff Cannabidiol auf. Beispiele hierfür sind Diazepam oder Omeprazo. Auch hier wird ein Arztbesuch Klärung verschaffen.

Des Weiteren sollten schwangere Frauen, Kinder bis einschließlich 2 Jahren und Schwerkranke vom Konsum CBDs absehen.

Welches CBD Produkt ist für Kopfschmerzen geeignet?

Nun stellt sich die Frage, welches Produkt für die Bekämpfung der Kopfschmerzen sinnvoll ist. Mir persönlich hat das CBD Öl aufgrund der einfachen Dosierung am besten gefallen. Hier eine kurze Übersicht über die am Markt vorhandenen Produkte

  • CBD Öl: Dieses kannst du direkt schlucken oder in einem Getränk auflösen.
  • Tees: Hierbei brühst du dir einen Tee mit den getrockneten Blättern der Pflanze auf um ihre Wirkung zu erfahren.
  • Salben und Cremes: Sie eignen sich vor allem zur äußeren Anwendung.
  • Mund- und Nasensprays: Das in diesen Produkten vorhandene CBD gelangt direkt auf die Schleimhäute und entfaltet seine Wirkung somit schnell
  • Kapseln

Zu beachten gilt es bei der Auswahl des Produktes, dass das Einsetzen der Wirkung je nach Art der Einnahme schneller oder langsamer erfolgt und je nach Einnahmeart auch der Beigeschmack von CBD intensiver bis gar nicht vorhanden ist.

Beim Verdampfen oder Inhalieren setzt die Wirkung am Schnellsten ein, dies kann jedoch die Atemwege belasten und geht mit einem intensiven Beigeschmack einher. Weniger dieses intensiven Geschmackes und ein langsameres Einsetzen der Wirkdauer ist beim Schlucken von CBD-Kapseln zu vermerken.

Abgestuft nach Schnelligkeit der Wirkung steht an erster Stelle die Aufnahme über die Lungenbläschen, dann die Aufnahme über die Schleimhäute, gefolgt vom Schlucken des Wirkstoffes bis hin zur Anwendung der Salben.

Doch neben der Wahl der richtigen Anwendungsweise gilt es auch die korrekte Dosierung zu bestimmen. Dazu erfährst du mehr im nächsten Abschnitt.

CBD Dosierung

Was muss ich bei der Dosierung beachten?

Ein wichtiger Hinweis ist zunächst zu nennen. Die Überdosierung mit CBD ist praktisch nicht möglich!

Neben der Konsultation eines Arztes kannst du die richtige Dosis auch im Selbstversuch herausfinden. Bei letzterem solltest du allerdings Vorsicht walten lassen und zuerst mit einer geringen Dosis anfangen und diese beim Ausbleiben von Nebenwirkungen solange steigern bis der gewünschte Effekt auftritt.

Zum Anfang empfiehlt es sich beim Träufeln des Öls auf die Zunge mit einer Dosis von 3 Tropfen zehnprozentigen Öls zu beginnen.

Aktuelle Studien und Erfahrungsberichte

Im Kontext einer Migräneerkrankung ist insbesondere eine Studie 4)Russo EB. Hemp for headache: An in-depth historical and scientific review of cannabis in migraine treatment. J Cannabis Ther 2001;1(2):21-92. zu nennen, bei der 139 menschlichen Probanden ein Kombipräparat aus Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol gegeben wurde.

Die Ergebnisse der Studie lieferten keine eindeutige Aussage, jedoch gibt es Grund zur Annahme, dass die beiden untersuchten Wirkstoffe zur Verbesserung der Krankheitssituation von Betroffenen beitragen können.

Auf Seiten der User in unserem Netzwerk lässt sich jedoch von einem Anwender berichten, der durch die orale Einnahme von mit zehn Prozent Cannabidiol angereichertem Öl begeistert erzählt. Laut ihm sei die Intensität seiner Attacken seit dem Konsum erheblich gesunken.

Schlussfolgerung

Aktuelle Studien zeigen, dass CBD beim Einsatz von Schmerzen eine positive Wirkung zeigen kann. Auch Nutzer berichten von erfreulichen Ergebnissen. Zudem sind Nebenwirkungen selten. Es scheint also, dass Cannabidiol als natürliches Mittel gegen Migräne hilfreich sein kann.

Du hast bereits Erfahrungen mit Cannabidiol und dessen Wirkung auf Migräne gemacht? Wie hat dir mein Artikel gefallen? Hast du spannende Studien zum Thema gefunden? Dann hinterlasse doch gerne einen Kommentar unter diesem Artikel!

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CBD Morbus Crohn

CBD Morbus Crohn

Eignet sich CBD zur Behandlung von Morbus Crohn?

Du bist neugierig und willst wissen, ob CBD gegen Morbus Crohn helfen kann? Du willst dich über natürliche Methoden zur Behandlung der Krankheit informieren?

 

CBD Morbus Crohn

Ich habe mich aus Interesse für Medizin und Hanf auf die Suche nach möglichen Behandlungsmethoden gemacht und bin auf erstaunliche Ergebnisse gestoßen. Anhand von Studien und Erfahrungsberichten erkläre ich wie Cannabidiol bei Symptomen der Krankheit helfen kann und was du bei der Einnahme berücksichtigen musst.

Am Ende des Artikels habe ich zudem eine Kurzübersicht der Studien sowie ein Diskussionsforum angefügt, sodass du dich weiter informieren und mitdiskutieren kannst. Viel Freude mit meinem Artikel!

Was ist Morbus Crohn?

Morbus Crohn ist eine Erkrankung des Darms, die Geschwüre und Wunden im Verdauungstrakt verursacht und durch Bauchschmerzen, Durchfall und blutigen Stuhl gekennzeichnet ist.

Als Erkrankung, für die keine Heilung bekannt ist, tritt Morbus Crohn am häufigsten bei jungen Männern im Alter zwischen 15 und 30 Jahren auf. Die Behandlung von Morbus Crohn bedeutet eine Behandlung der Symptome und in schweren Fällen eine Operation zur Entfernung des betroffenen Teils des Darms.

In Deutschland sind etwa 500.000 Menschen von dieser den Alltag einschränkenden Krankheit betroffen. Die Schulmedizin konnte bisher noch kein wirkliches Mittel zur vollständigen Therapie dieses Krankheitsbildes ermitteln. Gerade deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich Betroffene auch über alternative Möglichkeiten der Symptombehandlung umsehen, die so wenige schädliche Nebenwirkungen wie möglich hat.

Hierbei ist ein vielversprechender Ansatz die Symptome mit CBD erträglich zu machen. Wie dieser Stoff genau wirkt und welche Möglichkeiten der Behandlung von Morbus Crohn sich daraus ergeben erfährst du im Folgenden.

Wie wirkt CBD bei Morbus Crohn?

Der Wirkstoff führt im menschlichen Körper zu Reaktionen über das Endocannabinoid-System, über welches auch der Schlaf, das Schmerzempfinden und die Funktion der Nervenzellen gesteuert wird. Dieser Kreislauf stellt sich in einem komplizierten System von körpereigenen Botenstoffen und dazugehörigen Rezeptoren dar.

Hauptsächlich wirkt Cannabidiol auf die in diesem System befindlichen CB1 und CB2-Rezeptoren, indem es simultan dafür sorgt, dass ein bestehendes Ungleichgewicht von Neurotransmittern wieder ausgeglichen und die Entstehung eines solchen Ungleichgewichtes verhindert wird. Hierüber trägt CBD zu einer normalen Funktion dieses wichtigen Stoffwechselsystems des Körpers bei.

Ebenso kann Cannabidiol gemäß einer Studie entzündungshemmend 1)Olah A et al., Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes. 2014, J Clin Invest, Hier im Volltext wirken. Ähnlich wie oben beschrieben lindert es bereits vorhandene Entzündungen und hemmt die Entstehung neuer Entzündungsherde. Dieser Wirkung ist im Kontext einer Morbus Crohn im besonderen Rechnung zu tragen, da die Symptome hauptsächlich durch Entzündungen hervorgerufen werden!

Im Detail führt CBD zu einer Linderung der vorhanden Symptome von Morbus Crohn indem es folgende Mechanismen auslöst:

  • Durch die Hemmung eines Endocannabinoid-abbauenden Enzyms ermöglicht es die natürliche Darmbeweglichkeit zu erhalten und somit zu einer normalen Funktion des Darmes beizutragen.
  • Cannabidiol wirkt sich muskelentspannend aus und verhindert somit übermäßige Kontraktionen des Darms. Dies führt zu einer deutlichen Linderung der Bauchschmerzen und anderer Symptome.

Diese Wirkmechanismen wecken viel Hoffnung in Ärzten und Wissenschaftlern den Stoff CBD zur Behandlung von Morbus Crohn einsetzen zu können. Der wohl größte Vorteil von Cannabidiol gegenüber herkömmlichen synthetischen Medikamenten dürfte in den seltenen und schwachen Nebenwirkungen 2)Kerstin Iffland und Franjo Grotenhermen: An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. 2017, Cannabis Cannabinoid Res, Volltext liegen. Welche das sind erfährst du im nächsten Abschnitt

Gibt es bekannte Nebenwirkungen des Wirkstoffes?

Grundsätzlich ist zu bemerken, dass die unerwünschten Nebenwirkungen bei einer Einnahme von CBD selten und auch nicht besonders stark sind.

Am vernünftigsten ist es wohl vor dem Beginn einer Therapie mit Cannabidiol einen Arzt aufzusuchen um mit diesem die individuelle Gesundheitslage und die richtige Dosis herauszufinden.

Folgende Nebenwirkungen sind bekannt:

Ebenso liegt es im Rahmen der Möglichkeiten, dass mit den Medikamenten Diazepam und Omeprazo negative Wechselwirkungen auftreten können. Solltest du diese Medikation einnehmen dann lasse lieber die Finger von CBD.

Des Weiteren sollten schwangere Frauen, Kinder bis einschließlich 2 Jahren und Schwerkranke vom Konsum CBDs absehen.

Oft verwechselt wird die Einnahme von Cannabidiolpräparaten mit dem Konsum der illegalen Cannabispflanze. Die Therapie von Krankheiten mit CBD ist jedoch völlig hiervon abzugrenzen und komplett legal. Der Anteil des verbotenen Wirkstoffes THC liegt bei in Deutschland frei verkäuflichen und legal zu erwerbenden Produkten bei maximal 0,2 %.

Somit machen diese Mittel weder “high” noch abhängig und sind völlig legal!

CBD Produkte

Welches Produkt ist bei Morbus Crohn zu empfehlen?

Bei Morbus Crohn kann sowohl die Einnahme über die Mundschleimhaut als auch den Magen sowie Darm Sinn machen. Grundsätzlich ist es hier “Geschmackssache”. Am beliebtesten sind die CBD Öle und Kapseln. Folgende weitere Produkte gibt es:

  • CBD Tee
  • CBD Salben und Cremes
  • Mund- und Nasensprays
  • Kapseln

Je nach Produkt und Art der Anwendung unterscheiden sich die Wirkdauer, die Zeitspanne bis zum Einsetzen der Wirkung und auch die Intensität des Geschmackes.

Beim Verdampfen oder Inhalieren von CBD-Öl setzt die Wirkung am Schnellsten ein, dies kann jedoch die Atemwege belasten und geht mit einem intensiven Beigeschmack einher. Weniger dieses intensiven Geschmackes und ein langsameres Einsetzen der Wirkdauer ist beim Schlucken von CBD-Kapseln zu vermerken.

Egal für welche Einnahmeart und welches Produkt du dich entscheidest: Achte auf die korrekte Dosierung um unerwünschte Nebenwirkungen auszuschließen!

Wie viel CBD ist die richtige Menge?

Der wichtigste Punkt bei der Einnahme von Cannabidiol ist, dass die Möglichkeit einer Überdosierung praktisch nicht besteht!

Zu Beginn empfiehlt es sich mit einer Dosis von 3 Tropfen CBD-Öl einer Konzentration von 10% zu starten.

Ein großer Vorteil der Anwendung von Cannabidiol liegt darin, dass du selbst entscheiden kannst wann du es einnimmst und wann nicht. Ebenso eignet es sich zur akuten Behandlung der Symptome sowie zur dauerhaften Behandlung der Krankheit.

Was sagen Wissenschaft und Anwender dazu?

Zunächst bleibt zu sagen, dass die wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Therapie von Morbus Crohn mit Cannabidiol noch im Anfang begriffen ist und somit noch keine sehr klaren Aussagen über beispielsweise Heilungschancen möglich sind. Jedoch existieren bereits Studien, die mit der Gabe von Kombipräparaten aus THC und CBD beachtliche Resultat erzielt haben. Auch sind bereits isolierte Studien bezüglich Cannabidiol bereits am Laufen und ihre Ergebnisse werden von Wissenschaftlern und Ärzten mit Spannung erwartet.

Wie oben erklärt erwachsen die Symptome dieser Krankheit hauptsächlich aus Entzündungen des Darmgewebes. Somit ist diese Studie, welche sich mit der entzündungshemmenden Wirkung von Cannabidiol auseinandergesetzt hat, von besonderem Interesse für Betroffene. 5)Olah A et al., Differential effectiveness of selected non-psychotropic phytocannabinoids on human sebocyte functions implicates their introduction in dry/seborrhoeic skin and acne treatment. Exp Dermatol, 2016. Im Ergebnisbericht dieser Studie wurde die entzündungshemmende Wirkung von CBD nahegelegt.

Auch bezüglich Morbus Crohn gab es bereits Studien. In einer solchen, die aus der Gabe eines Kombipräparates aus THC und Cannabidiol bestand, wurden positive Effekte von medizinischem Cannabis auf den Krankheitsaktivitätsindex bestätigt. 6)Naftali T et al. Treatment of Crohn’s disease with cannabis: an observational study. Isr Med Assoc J 2011;13(8):455-8. Die Bedeutung der Aussage liegt in einer Verringerung der Symptome und somit einer Erleichterung der Betroffenen den Alltag zu meistern.

Doch nicht nur auf Seiten der Forschung gelangt man zu hoffnungsvollen Perspektiven auf die Möglichkeit der Behandlung von Morbus Crohn mit CBD. So schreibt beispielsweise Julia in einem Forum:

“Ich leide unter Morbus Crohn und bei mir helfen die CBD-Tropfen sowohl zur Entspannung, als auch gegen die Entzündung im Darm.“

Schlussfolgerung

Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass die Therapie der Krankheit Morbus Crohn mithilfe des pflanzlichen Wirkstoffes Cannabidiol ein vielversprechender Ansatz ist. Die wissenschaftliche Arbeit auf diesem Gebiet steckt noch in den Kinderschuhen. Das bedeutet, dass die Ergebnisse nicht allzu überschwänglich positiv bewertet werden sollten, jedoch geben sie bereits Grund zur wirklichen Hoffnung für betroffene Patienten.

Auch aufgrund der im Vergleich zu synthetischen Medikamenten seltenen und wenig starken Nebenwirkungen ist aus meiner Sicht ein Selbstversuch möglich.

Du hast bereits Erfahrungen mit CBD & Morbus Crohn gemacht? Dann hinterlasse doch gerne einen Kommentar unter diesem Artikel! Ich freue mich auch über Lob, wenn dir der Artikel gefallen hat!

Quellen   [ + ]

CBD Schilddrüse

Meine Nachforschungen zu CBD und deren Wirkung auf die Schilddrüse: Wirkung & Wechselwirkungen im Mittelpunkt

Schilddrüsenerkrankungen treten bei etwa jedem dritten Erwachsenen mit zunehmendem Alter auf. Solltest du selbst, oder eine Person in deinem Umfeld betroffen sein, bist du hier genau richtig.

CBD Schilddrüse

Im folgenden Artikel findest du meine Recherche zu Wirkung von CBD auf die Schilddrüse, Symptome und klassische sowie alternativen Behandlungsmöglichkeiten mit Cannabidiol. Dabei stütze ich mich auf wissenschaftliche Ergebnisse, die du wie gewohnt am Ende des Artikels einsehen kannst.

Definition & Funktion der Schilddrüse

Die Schilddrüse liegt an der Vorderseite des Halses und ist schmetterlingsartig geformt. Ihre Aufgabe besteht unter anderem in der Speicherung von Jod und der Bildung jodhaltiger Schilddrüsenhormone Trijodthyronin und Thyroxin.

Beides sind Botenstoffe, die Organe beeinflussen und regulieren. Werden zu wenige oder zu viele dieser Hormone produziert, kann es zu Funktionsstörungen kommen. Ich habe mir die Frage gestellt, ob CBD eine Alternative sein kann, um diese Funktionsstörung zu behandeln.

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns zuerst weiter in die Symptomatik und das Gebiet der Schilddrüsenerkrankungen weiter eintauchen.

Schilddrüsenerkrankungen und ihre Symptome

Hier findest du eine Liste von Krankheiten, die die Schilddrüse betreffen.

Struma: Eine Struma ist eine vergrößerte Schilddrüse, die einem Geschwulst gleicht. Sie wird auch als Kropf bezeichnet und entsteht bei Jodmangel.

Knoten: Ein Knoten ist ein Areal, welches sich vom Schilddrüsengewebe abgrenzt. Diese können gut oder bösartig sein.

Knotenart 🔗 Gutartig 🙏 Bösartig ❗
Adenom
Zyste
Vernarbung/Verkalkung
Struma maligna (Schilddrüsenkrebs)

Unterfunktion: Zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) kann es kommen, wenn nicht ausreichen Trijodthyronin oder Thyroxin produziert werden. Anzeichen für eine Unterfunktion können sein:

  • Antriebsmangel
  • Kopfschmerzen
  • Depressionen
  • wenig Appetit
  • Schwierigkeiten sich zu konzentrieren
  • Müdigkeit
  • ausgetrocknete Haut
  • Ausfall von Haaren
  • Interessenlosigkeit
  • Verstopfung

Überfunktion: Im Gegensatz zur Hypothyreose steht die Hyperthyreose, bei der eine Überproduktion der beiden Hormone stattfindet.

Anzeichen hierfür sind:

  • Unruhe und Nervosität
  • schlechter Schlaf
  • Diarrhö
  • Schweißausbrüche
  • Stimmungsschwankungen
  • hoher Blutdruck
  • Herzrhythmusstörungen

Morbus Basedow: Bei dieser Autoimmunerkrankung werden Antikörper gegen Teile der Schilddrüse gebildet. Sie regen die Schilddrüse zur Produktion von Hormonen an, was eine Schilddrüsenüberfunktion zur Folge hat.

Thyreoiditis: Circa zwei Prozent aller Schilddrüsenerkrankungen gehen von einer Entzündung aus. Diese wird Thyreoiditis genannt. Sie ist auf unterschiedliche Ursachen zurück zu verfolgen und hat verschiedene Krankheitsbilder. Chronische, sich langsam entwickelnde und akute Entzündungen können hier auftreten. Bei der Hashimoto Thyreoiditis liegt eine Störung des Immunsystems zugrunde, bei dem bestehendes Gewebe – wie bei Morbus Basedow – als fremd angesehen wird.

Schilddrüsenkrebs: Bösartige Knoten werden als Schilddrüsenkrebs bezeichnet, jedoch sind weniger als ein Prozent aller Knoten bösartig. Hier gibt es vier zu unterscheidenden Typen:

  • Papilläres Karzinom (circa 60% aller Fälle)
  • Follikuläres Karzinom (circa 30% aller Fälle)
  • Medulläres Karzinom (circa 5% aller Fälle)
  • Undifferenziertes Karzinom (circa 1% aller Fälle)

Erkrankungen der Nebenschilddrüse: Beim Hyperparathyreoidismus (HPT) handelt es sich um einen erhöhten Parathormon– und Kalziumspiegel im Blut. Dadurch wird Kalk aus den Knochen und anderem Gewebe unerwünscht abgebaut. Bleibt die Krankheit unbehandelt kann es zu Magen-Darm-Beschwerden, verminderter Leistungsfähigkeit, Nieren- und Gallensteinen, und sogar zu Deformation von Knochen kommen.

CBD gegen Schilddrüsenprobleme

Wie werden Schilddrüsenprobleme derzeit behandelt?

Bei der derzeitigen Behandlung gibt es drei verschiedene Therapieformen.

  1. Die erste Methode ist eine medikamentöse Therapie, bei der mithilfe von Pharmaka das Hormonungleichgewicht behandelt werden soll.
  2. Eine chirurgische Therapie ist dann sinnvoll, wenn krankes Gewebe operativ entfernt werden muss.
  3. Zuletzt gibt es die Radiojodtherapie. Ein Verfahren, um bestimmte Formen des Schilddrüsenkrebses, Morbus Basedow und der Schilddrüsenvergrößerung zu behandeln, indem radioaktives Jod Krebszellen zerstören soll.

Die klassischen Behandlungsmöglichkeiten gehen leider immer wieder mit Nebenwirkungen einher. Nutzer sprechen oft von Übelkeit und Schlafstörungen. Besonders bei schwerwiegenden Problemen reagiert der Körper mit Stress und Angst.

Cannabidiol kann hier gemäß Studien (Details findest du weiter unten im Artikel) Abhilfe schaffen. Ist das Cannabisextrakt nun tatsächlich das Wundermittel für das es viele halten?

Wie wirkt Cannabidiol?

Die Cannabinoid-Rezeptoren in unserem Endocannabinoidsystem docken nicht nur in unserem Gehirn an, sondern befinden sich ebenfalls in anderen Bereichen unseres Körpers. Dort sind sie zuständig für die Koordination und Kommunikation zwischen verschiedenen Körpersystemen. So auch in der Schilddrüse.

CBD beeinflusst unsere Hormone

Laut einer Studie, gehen Forscher davon aus, dass bei Ratten in der Schilddrüse ein Endocannabinoidsystem besteht 1)Anna Porcella et al. Evidence for functional CB1 cannabinoid receptor expressed in the rat thyroid, European Journal of Endocrinology, 2002 und Cannabidiol im Falle einer Schilddrüsenerkrankung helfen könnte, da es direkt auf die Hormonproduktion der Schilddrüse Einfluss nimmt.

Durch Signale an den Körper kann ein Hormonaustausch, beziehungsweise eine Regulierung stattfinden. 2)Biomed Res Int., Clinical Significance of Cannabinoid Receptors CB1 and CB2 Expression in Human Malignant and Benign Thyroid Lesions, Biomed Res Int., 2015

Wie CBD allgemein bei Schilddrüsenerkrankungen helfen kann

Menschen, die mit Schilddrüsenproblemen zu kämpfen haben, haben viele unterschiedliche Gefühlslagen. Je nach Krankheitsbild. Sie können sich ausgepowert, träge und interesselos fühlen, oder nervös und zappelig.

CBD könnte in all diesen Fällen helfen. Es kann bei Schlafproblemen helfen und von Unruhen befreien. 3)Corroon J, Phillips JA. A Cross-Sectional Study of Cannabidiol Users. Cannabis Cannabinoid Res. 2018;3(1):152–161. Published 2018 Jul 1. In dieser Studie berichten Patienten von Linderungen negativer Symptome nach der Einnahme von Cannabidiol.

Nun stellt sich auch die Frage …

Hat CBD Einfluss auf unsere Immunproteine und Entzündungen?

In einer Studie aus dem Jahre 2017 4)Esfahanian F., Increased Levels of Serum Interleukin-17 in Patients with Hashimoto’s Thyroiditis, Indian J Endocrinol Metab, 2017, geht hervor, dass Cannabinoide eine entzündungshemmende WIrkung haben könnten und somit Einfluss auf die Genesung von Schilddrüsenkrankheiten haben, die auf Immunkrankheiten und dessen Proteine wirken.

Wie kann CBD bei speziellen Schilddrüsenproblemen helfen?

Nimmt man nun an, dass ein Ungleichgewicht in der Produktion von Hormonen in der Schilddrüse herrscht, kann bei der Aufnahme von CBD eine Regulierung stattfinden. Die Cannabinoide, oder das Cannabidiol sendet dann Signale an die Schilddrüse und andere Drüsen, die dann ausreichend Hormone produzieren, oder die Produktion einschränken. Somit könnte CBD eine alternative Behandlungsmaßnahme bei schwerwiegenden und speziellen Schilddrüsenkrankheiten sein.

Wechselwirkung zwischen CBD und Schilddrüsenmedikamenten

Bei CBD kann es in Kombination mit anderen Medikamenten zu Wechselwirkungen kommen. Daher sollte vor der Einnahme immer ein Arzt zu Rate gezogen werden. Beim Wirkstoff L-Thyroxin – welches zu gefährliche Nebenwirkungen bei bereits vorliegenden Herzrhythmusstörungen führen kann –  sollte CBD mit Vorsicht zu behandeln sein. CBD kann nämlich auch den Blutdruck 5)Khalid A. Jadoon, A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study, JCI Insight. 2017 senken.

CBD Öl Dosierung

CBD Öl Dosierung bei Schilddrüsenerkrankungen

Die richtige Dosierung des CBD Öls hängt von den Symptomen und der Krankheit ab, und je nach Mensch, kann sich die Dosis verändern. Hier gilt wie immer: Mit einer geringen Mengen starten. Dein Körper reagiert auf den Wirkstoff und dann kannst du Anzahl an Tropfen weiter anpassen. In der Regel empfehlen Hersteller 3×3 Tropfen täglich. Weitere Infos findest du in meinem Artikel zum Thema Dosierung.

Studien & Erfahrungen

“Mit CBD gingen die Angstsymptome weg, die Panikattacken verschwanden, mein Verdauungssystem regulierte sich. Die Nahrungsunverträglichkeiten gingen zurück, ich vertrug wieder viel mehr gute Nahrung. Vor allem die entsetzlichen Unterzuckerungen ließen nach und ich kam wieder 3-4 Stunden ohne essen klar. Ich wachte nachts nur noch 2 mal auf, anstatt 5 mal.”

Ein Ausschnitt aus einem Erfahrungsbericht einer jungen Frau, die mit Hashimoto diagnostiziert wurde und nach einem Zusammenbruch CBD zu sich nahm.

Wie oben auch schon erwähnt, kann Cannabidiol auch entzündungshemmend wirken und reduziert Stress, wie die Studie des Department of Pharmacology and Toxicology zeigt. 6)Department of Pharmacology and Toxicology, Cannabidiol as an emergent therapeutic strategy for lessening the impact of inflammation on oxidative stress, Free Radic Biol Med, 2011. Ein wichtiger Bestandteil, wenn es um Krankheiten im Bereich der Schilddrüse geht, denn gerade dort wo Hormone im Ungleichgewicht sind, kann Stress die Probleme des Betroffenen weiter ausweiten.

Gibt es ein “top” CBD Öl für Schilddrüsenerkrankungen?

Der Markt an CBD Ölen ist groß. Für Schilddrüsenprobleme empfiehlt sich ein Öl mit hoher Potenz, da es schnell wirkt und bei der richtigen Dosierung wenige bis keine Nebenwirkungen zeigen könnte. Der Nachteil ist, das diese Sorte Öle teuer ist. Am besten testest du mehrere Produkte und entscheidest dich selbst.

Ich empfehle außerdem auf die Qualität der Produkte zu achten. Leider gibt es immer wieder schwarze Schafe, die minderwertige Öle im Internet verkaufen. Wenn du CBD testen möchtest, habe ich eine Übersicht mit den besten Ölen und Herstellern erstellt. Den besten Preis findest du zudem immer direkt bei den Produzenten.

Warum CBD und nicht direkt Marihuana?

In erster Linie wird CBD bei Schilddrüsenproblemen verwendet, weil der Wirkstoff nicht psychoaktiv ist. Du wirst nicht “high” und kannst somit deinen Alltag und deiner Arbeit nachgehen.

Marihuana 7)Montagnese F, et al. J Neurol. 2019. A role for cannabinoids in the treatment of myotonia? Report of compassionate use in a small cohort of patients. kann bei einer Schilddrüsenerkrankung auch eine antiinflammatorische Wirkung zeigen, hat aber die Kehrseite, dass du high wirst. CBD ist in diesem Fall der sicherere und angenehmere Weg.

Fazit

CBD kann laut Forschungsergebnissen eine unterstützende und positive Wirkung bei der Behandlung von Schilddrüsenproblemen haben. Die Einnahme sollte trotzdem vorher mit einem Arzt besprochen werden. Vor allem, wenn du bereits andere Medikamente zu dir nimmst.

Wie hat dir mein Artikel gefallen? Hast du Erfahrungen mit CBD als Behandlungsmethode im Zusammenhang mit Schilddrüsenerkrankungen gemacht? ich freue mich über deinen Kommentar!

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CBD Öl Nebenwirkungen

CBD Öl Nebenwirkungen

Meine Recherche zu CBD Öl und seine Nebenwirkungen – Wechselwirkungen, Risiken, Studien & Wirkung analysiert

CBD rückt immer häufiger als alternative Behandlungsmethode in den Vordergrund. Ob bei Rückenschmerzen, leichter Migräne oder sogar bei Depressionen und Krebspatienten. Geht es aber auch mit Risiken und Nebenwirkungen einher? Was ist bei der Einnahme zu beachten und vor allem: Für wen ist Cannabidiol nicht geeignet? Dürfen Schwangere Cannabis zu sich nehmen? Wie sieht es mit Kindern aus? Was berichten Patienten die bereits andere Medikamente zu sich nehmen?

CBD Öl Nebenwirkungen

Im folgenden Artikel erkläre ich dir, was du über die Anwendung, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Dosierung von CBD Öl wissen musst sowie was Experten dazu sagen. Als unabhängiges Portal zum CBD versuche ich nämlich möglichst transparent zu schreiben.

Daher findest du am Ende des Artikels eine Übersicht mit allen Quellen sowie ein Diskussionsforum, wo auch du deine Meinung und Erfahrungen hinterlassen kannst. Ich freue mich darauf! Nun aber ab ins Geschehen!

Wirkung & Definition von Cannabidiol (CBD)

Der Begriff CBD steht zwar im Zusammenhang mit Hanf, ist aber “nur” ein Wirkstoff, der aus der Cannabispflanze gewonnen wird. Neben 113 Cannabinoide ist CBD – also Cannabidiol nur ein winziger, dennoch wissenschaftlich interessanter chemischer Bestandteil.

Neben dem bekannten THC (Tetrahydrocannabinol) hat CBD jedoch keine psychoaktive, sondern eine beruhigende Wirkung. Im Unterschied zu Hanföl, welches aus den Samen der Pflanze hergestellt wird, bildet sich CBD in den Blättern und wird dann weiterverarbeitet.

Welche Inhaltsstoffe verstecken sich im CBD Öl?

Der Kern des Öls besteht aus den sogenannten Cannabinoiden, diese wirken schmerzhemmend und antiinflammatorisch (entzündungshemmend), und können unter anderem bei Bauchschmerzen und Muskelerkrankungen wie Myotonie helfen. Hierzu kann ich eine Studie empfehlen, bei der sich zeigt, dass sich Entzündungsmarker reduzierten. 1)Montagnese F, et al.A role for cannabinoids in the treatment of myotonia? Report of compassionate use in a small cohort of patients, J Neurol. 2019. Daneben finden sich in CBD:

  • essenzielle Vitamine wie B1, B2 und Vitamin E
  • zahlreiche Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Zink, Magnesium und Kalzium
  • Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
  • Gamma-Linolensäure

Doch sehen wir uns die Wirkung noch ein wenig näher anhand von Studien an. Mein Arzt hat zu mir gesagt:

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.

Wenn wir also die Wirkung des Cannabisextraktes verstehen, kommen wir auch den Nebenwirkungen ein deutliches Stück näher.

CBD Studien

Wirkung und Gesundheitsnutzen anhand von Studien

Durch die vielen Mineralstoffe, Vitamine und für den menschlichen Körper unverzichtbare Omega Fettsäuren, können sich durch Tests einige Merkmale zur Verbesserung der Gesundheit feststellen lassen.

Hier habe ich zwei Studien aufgeführt, die dich möglicherweise interessieren. Ob es eine leichte Übelkeit ist, wie die Studie von Rhyne DN zeigt 2)Rhyne DN et al., Effects of Medical Marijuana on Migraine Headache Frequency in an Adult Population, Pharmacotherapy, 2016, in der 71 der 100 Teilnehmer nach der Einnahme von Cannabinoiden eine positive Entwicklung feststellen konnten, könnte CBD selbst bei schwerwiegenden Krankheiten wie Krebs Abhilfe verschafften. 3)Kenyon J, Liu W, Dalgeish A: Report of Objective Clinical Responses of Cancer Patients to Pharmaceutical-grade Synthetic Cannabidiol. 2018, Anticancer Res

Forscher stellten fest, dass bei der Behandlung mit Cannabidiol der Tumor eines Patienten um circa 60% reduziert wurde, indem es die befallenen Krebszellen angegriffen und getötet haben soll.

Hier findest du einen Teil der Krankheiten und Süchte, die ebenfalls durch den Wirkstoff eingedämmt werden könnten:

  • Schlafmangel
  • Atemprobleme, unter anderem Asthmaerkrankung
  • Ausschlag und Juckreiz
  • Depressionen
  • erhöhter Blutdruck
  • Gischt
  • Alkoholmissbrauch
  • Nikotinabhängigkeit

Gibt es gefährliche Nebenwirkungen bei vernünftiger Einnahme?

Vorab, stelle ich eine wissenschaftliche Arbeit vor, bei der in Kurzzeitstudien keine ernst zu nehmende Nebenwirkungen entdeckt wurden. 4)Kerstin Iffland und Franjo Grotenhermen: An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. 2017.. Natürlich könnte es bei Einnahme von anderen Medikamenten zu Wechselwirkungen kommen. Auf einige der Nebenwirkungen komme ich gleich zu sprechen.

Kann CBD eine Abhängigkeit verursachen?

Nein. Eine Abhängigkeit ist nicht möglich, weder psychisch noch körperlich. Im Gegenteil. Cannabidiol kann dir sogar dabei helfen eine bestehende Sucht zu behandeln. 5)Morgan CJ et al., Cannabidiol reduces cigarette consumption in tobacco smokers: preliminary findings., 2016, Addict Behav.

Kann CBD für ein High Gefühl sorgen?

Diese Antwort ist ebenso zu verneinen. Es ist kein psychoaktiver Wirkstoff und im Öl sind nur weniger als 0,2% THC enthalten. Somit kann kein “High”-Effekt entstehen und du kannst deinem gewohnten Tagesablauf nachgehen.

Welche harmlosen Nebenwirkungen können dennoch auftreten?

Unter einigen wenigen Versuchspersonen konnte es bei der Einnahme von Cannabidiol zu folgenden Nebenwirkungen kommen. Diese waren aber in der Regel selten und nur bei hoher Dosis zu verzeichnen.

Appetitlosigkeit bei CBD Aufnahme

CBD kann dein Hungergefühl für einige Zeit unterdrücken, dieses sollte aber innerhalb weniger Stunden zurückkommen.

Trockener Mund bei CBD Öl

Wird CBD über die Mundschleimhaut aufgenommen, kann es passieren, dass du vorübergehend einen trockenen Mund bekommst. Dieser Effekt lässt sich aber mit Flüssigkeitszufuhr leicht beheben und sollte nicht lange anhalten.

Kann ich von CBD müde werden?

Ja, CBD hat den Effekt, auf den Körper beruhigend zu wirken. Wie gesagt gilt das Prinzip: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.

So kann es passieren, dass du dich hinlegen und schlafen möchtest. Empfehlenswert hierbei ist es, bei Schlafmangel und Schlafproblemen vor der Nachtruhe ein paar Tropfen zu nehmen. Eine Studie zeigt diese Wirkung. 6)Shannon S, Lewis N, Lee H, Hughes S. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series. Perm J. 2019;23:18–041. Volltext

Ein schwummeriges Gefühl

CBD-Öl kann kurzzeitige Benommenheit verursachen. Gleichgewichtsstörungen bei zu schnellem Aufstehen und hastigen Bewegungen. Diese Nebenwirkung tritt jedoch sehr selten auf und geht mit der Senkung des Blutdrucks einher.

Senkung des Blutdrucks

Da der Wirkstoff gemäß einer Studie 7)Khalid A. Jadoon, A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study, JCI Insight. 2017 den Blutdruck senken kann, lässt sich damit auch erklären, warum wir dieses Gefühl von Schwindel erleben. Im “Notfall” hilft es aber immer, viel Wasser zu trinken.

Verursacht CBD Durchfall?

In der Regel nicht. Es ist aber ganz normal, dass sich dein Körper an die vielen neuen Wirkstoffe gewöhnen muss. Omega-3- und Omega-6 Fettsäuren können anfangs ebenfalls abführend auf deinen Organismus wirken.

CBD Öl gegen Schlafprobleme

Schlafprobleme unter Einfluss von CBD Öl

Wenn du bereits Abends müde bist und generell einen guten Schlaf hast, solltest du CBD Öl nur am Tag anwenden und nicht kurz bevor du dich hinlegst. Dann könnte nämlich ein gegenteiliger Effekt eintreten und du schläfst schlechter ein.

Kann es zu allergischen Reaktionen bei der Einnahme von CBD kommen?

Meinen Recherchen zufolge kann es sein, dass einige allergische Reaktionen beim Konsum von CBD auftreten. Diese wären:

Allgemein: Hautspezifisch:
  • Augenjucken
  • Schmerzen im Rachen
  • tränende Augen
  • Übelkeit
  • ausgetrocknete Haut
  • Bildung von Blasen auf der Haut
  • Juckreiz im Allgemeinen
  • vereinzelte Hautrötung, selten sogar vermehrt

Sollten diese Symptome weiterhin auftreten und du bist dir sicher, dass CBD dafür verantwortlich ist, rate ich dir die Einnahme deutlich zu reduzieren oder vom weiteren Gebrauch abzusehen. Sprich im Zweifel immer mit einem Arzt.

WHO hat keine Bedenken bei CBD

Die Weltgesundheitsorganisation kommt zum Entschluss, dass CBD bedenkenlos eingenommen werden kann  8)CBD ist gemäß  WHO  bedenklos )). Allerdings kann es im Gebrauch mit anderen Medikamenten zu Wechselwirkungen kommen.

Wechselwirkung bei der Einnahme von anderen Medikamenten

Wenn bereits andere Medikamente eingenommen werden, solltest du vorher mit deinem Arzt sprechen. Es gibt eine Liste von Arzneimitteln, die dieselben Enzyme wie Cannabidiol umwandeln und sich beide Wirkstoffe in die “Quere” kommen. Außerdem kann es passieren, dass CBD die Substanzen anderer Mittel verstärkt, wie ich im folgenden Abschnitt erklären werden.

Wechselwirkung bei CBD mit Antidepressiva & Blutverdünnern

Bei Blutverdünnern kann es dazu kommen, dass der Effekt ebenfalls verstärkt wird und länger anhält, als gewünscht, weil Cannabidiol den Metabolismus des Blutverdünners blockiert. Das kann giftig sein und Blutungen verursachen.

In Kombination mit Antidepressiva sollte ebenfalls vorher ein Arzt aufgesucht werden, da CBD die Wirkung von Antidepressiva verstärkt und somit Nebenwirkungen wahrscheinlicher sind.

Weitere Medikamente, die Wechselwirkungen hervorrufen können

Bitte beachte ebenfalls folgende Pharmaka, die in Verbindung mit CBD unerwünschte Folgen haben können:

  • Beruhigungsmittel
  • Opioide
  • Medikamente gegen Schlaganfall und Herzinfarkt

Vielleicht hilft dir bei Unsicherheit ja die Grapefruit-Frage:

Grapefruits und CBD? Kein Scherz!

Falls dein Arzt dir bereits untersagt hat Grapefruitsaft zu trinken, wenn du bestimmte Pharmaka verschrieben bekommen hast, kann das ein Zeichen sein, kein CBD zu dir zu nehmen. Cannabidiol und Grapefruitsaft bewohnen beide eine Gruppe von Leberenzyme und vergrößern die Chance, dass verordnete Substanzen anders wirken als gewohnt.

Oft gestellte Fragen

Wie du siehst, können einige Medikamente in Verbindung mit CBD zu Nebenwirkungen führen. Auch wenn es einfach und sicher einzunehmen scheint, solltest du vorher einen Arzt aufsuchen.

Darf ich CBD während der Schwangerschaft nehmen?

Ich bitte dich kein CBD in der Schwangerschaft zu dir zunehmen. Cannabidiol könnte die Funktion der Plazenta beeinflussen und negative Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben, denn der Wirkstoff könnte direkt zum Fötus gelangen.

Kann CBD meine Chancen verringern schwanger zu werden?

Einige Studien sagen aus, dass Cannabinoide bei Nutzern geringere Fruchtbarkeitsraten vorliegen. Dafür ist aber höchstwahrscheinlich THC der größere Faktor. Trotzdem solltest du kein Risiko eingehen, wenn du schwanger werden willst.

Schädigt CBD meine Leber?

Is ist momentan sehr unklar, ob CBD einen direkten Effekt auf die Leber hat. Es gibt bisher wenige Studien und diese widersprechen sich zum Teil. In einer Studie an Mäusen 9)Ewing LE, Skinner CM, Quick CM, Kennon-McGill S, McGill MR, Walker LA, ElSohly MA, Gurley BJ, Koturbash I. Hepatotoxicity of a Cannabidiol-Rich Cannabis Extract in the Mouse Model. Molecules. 2019; 24(9):1694, konnte festgestellt werden, dass CBD möglicherweise Leberschäden hervorrufen kann. Eine andere Studie kommt zu dem Entschluss, dass Cannabinoide bei einer bereits bestehenden Leberkrankheit (Leberzirrhose) helfen könnten. 10)Adejumo AC et al. Cannabis use is associated with reduced prevalence of progressive stages of alcoholic liver disease. Liver Int. 2018 Jan 17.

Auswirkung von CBD auf Parkinson Patienten fordert Langzeitstudien

Relativ unklar ist es ebenfalls bei Betroffenen mit Parkinson. Auch hier sprechen einige Studien dafür und andere dagegen. CBD könnte sich negativ auf das Muskelzittern auswirken und sogar verstärken.

Bei einer Reihe von Tests an vier Patienten mit Parkinson ließ sich jedoch eine Verbesserung des Zitterns feststellen, wenn es sich um das Schlafverhalten dieser handelte. 11)Chagas MH et al., Cannabidiol can improve complex sleep-related behaviours associated with rapid eye movement sleep behaviour disorder in Parkinson’s disease patients: a case series. 2014, J Clin Pharm Ther..

Hilft CBD bei Grüner Star?

Nein. THC verringert den Druck in den Augen und kann somit Abhilfe schaffen, CBD hat den umgekehrten Effekt und erhöht den Augeninnendruck, laut englischen Forschern. Da es sich aber um eine Pilotstudie mit wenigen Teilnehmern handelt, können zukünftige Forschungsergebnisse ganz anders aussehen.

CBD bei Blutdruck

Ist CBD bei niedrigem Blutdruck gefährlich?

Wie oben schon beschrieben, soll CBD in Stresssituationen den Blutdruck verringern. Wer also schon einen niedrigen Blutdruck hat, könnte Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen bekommen. Eine interessante Studie dazu findest du hier. 12)Jadoon KA, Ta und Sullivan. A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study. 2017, JCI Insight.

Ist CBD bei Immunkrankheiten unsicher?

Der derzeitige Stand ist unklar. Cannabidiol könnte ein hyperaktives Immunsystem beruhigen. Während einige Forscher der Meinung sind, dass CBD bei Immunkrankheiten wie HIV von Vorteil sei, argumentieren andere, dass es dem Betroffenen durch sein sowieso schon geschwächtes Immunsystem mehr Schaden zufügt.

Besteht Gefahr bei Kindern unter zwei Jahren?

Das Endocannabinoid-System, welches für die Aufnahme und Verarbeitung von Cannabinoiden verantwortlich ist, ist bei Kindern unter 2 Jahren noch nicht vollständig ausgeprägt, deshalb sollten Kinder unter zwei Jahren kein CBD einnehmen.

Gibt es schlechte und gute CBD Produkte?

Vorsicht ist geboten. Da Cannabinoide erst seit wenigen Jahren vertrieben werden und der Markt nicht reguliert ist, könnten Produkte von schlechter Qualität in Umlauf geraten. Je nach Hersteller können dadurch ganz verschiedene Nebenwirkungen auftreten. Diese Produkte könnten:

  • Pestizide,
  • Metallstücke durch schlechte Farmarbeit,
  • Ein zu hoher Anteil an THC,
  • Synthetische Cannabinoide

enthalten, oder sogar überhaupt kein CBD.

Erfahrungsberichte mit Nebenwirkungen bei CBD Öl

Im Internet gibt es überwiegend positive Kommentare und Erfahrungen bei Einnahme von CBD. Einzelne Nutzerbeiträge die Negatives berichten, kommen so gut wie gar nicht vor und sind schwer zu finden. In einigen Fällen wird dann von keinem Effekt gesprochen, oder hatten mit der falschen Dosierung zu tun. So wie diese englischsprachigen User auf Reddit berichtet:

WhoWho2222:

“…Ich nahm die volle Dosis der fortgeschrittenen Rezepts. Es war viel zu viel und ich bekam alle diese Nebenwirkungen. Glücklicherweise verschwanden sie nach einigen Stunden. Den nächsten Tag nahm ich nur ein paar Tropfen. Die Angstzustände verschwanden ohne negative Effekte.”

Ein anderer spricht hier von keinem Effekt.

Panthau:

“Bei mir gab es nie irgendeinen Effekt. Ich versuchte zwanzig Tropfen von “dutch”. Ich ordere es für Freunde und Kunden, manche mit Krebs, andere mit Leber und sonstigen Gesundheitsproblemen. Niemand von ihnen spürte eine Wirkung. (bestelle immer bei “dutch”).

Ich hoffe trotzdem, dass es positive Effekte hat und nehme es hier und da.”

Contourboar :

“Wenn ich den Vaporizer zu oft in einer Sitzung benutze, bekomme ich Panikattacken.”

Studien zu überhöhten Dosierungen & Nebenwirkungen

Wie schon oben erwähnt, kann es bei einer hohen Dosis zu Nebenwirkungen kommen. In anderen Studien, bei denen Epileptiker ein Medikament namens “Epidiolex” verabreicht wurde, in dem CBD der Hauptbestandteil war, traten Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Gewichtsabnahme und Durchfall auf.

Die Dosis betrug jedoch 25 mg pro Kilogramm (sehr hoch!). Trotzdem ist unklar, ob die Nebenwirkungen Resultat von nur einem Wirkstoff waren, da den Patienten zeitgleich Diazepam gegeben wurde.

Einnahme von CBD

Produktübersicht: Die richtige Einnahme von CBD

Cannabidiol gibt es zur Zeit in vielen verschiedenen Formen. Hier führe ich meine Lieblingsprodukte an:

  • Nahrungsmittel wie Lutscher und Gummibärchen
  • Als CBD Öl Tropfen
  • Öl in Kapseln
  • Als Liquid und Kristalle für E-Zigaretten und Vaporizer

Öle in oraler Form aufnehmen

Die orale Aufnahme kann entweder in Form von Speisen und Getränken sein, bei der das CBD bereits in den Nahrungsmitteln enthalten ist. Oder:

Öl als Tropfen unter die Zunge

Hier wird das CBD in Tropfenform verabreicht, dabei sollten die Tropfen unter der Zunge für circa 30 Sekunden ruhen. Danach kannst du die Flüssigkeit schlucken. Die Wirkung tritt in einigen Minuten ein.

Die Öle inhalieren

Eine weitere Möglichkeit ist der Genuss der Öle als E-Zigarette oder im Vaporizer. Hier wird das Liquid verdampft und über die Lungen aufgenommen. Als Raucher wäre das eine Alternative, da CBD ebenfalls die Sucht nach Zigaretten reduzieren könnte. ((Morgan CJ et al., Cannabidiol reduces cigarette consumption in tobacco smokers: preliminary findings., 2016, Addict Behav..

Kann ich Öle als Hautcreme benutzen?

Die letzte Form wäre die Zufuhr durch die Haut selbst. Hierbei trägst du das Öl zwei bis drei Mal am Tag auf die Hautstelle auf, die behandelt werden soll (zum Beispiel bei Juckreiz oder Ausschlag). Vermeide jedoch den Kontakt mit den Augen und Schleimhäuten.

Die perfekte Dosis

Die richtige Dosierung hängt ganz von Person zu Person ab und sollte je nach Körpergewicht angepasst werden. Du solltest immer mit einer niedrigen Dosierung beginnen und dann langsam die Zufuhr erhöhen um Nebenwirkungen zu vermeiden. Als Daumenregel empfehlen Hersteller oft 3×3 Tropfen. Details findest du in meinem Artikel zum Thema Dosierung.

Zusammenfassung

Auch wenn CBD von vielen als neues Wunderheilmittel angepriesen wird, solltest du dir seiner möglichen Nebenwirkungen bewusst sein.

Bei bereits vorliegenden Krankheiten, solltest du immer einen Arzt um Rat bitten. Einige Menschen könnten empfindlicher auf CBD reagieren, daher solltest du die Dosierung niedrig beginnen und gegebenenfalls steigern.

Eine Überdosis ist nicht möglich, aber eine zu hohe Ration hat für den Organismus Begleiterscheinungen wie Durchfall und ansteigende Müdigkeit. Bei Wechsel- und Nebenwirkungen bitte die Dosis verringern. CBD könnte in der richtigen Dosierung bei vielen Krankheiten helfen.

Solltest du weitere Fragen, oder Erfahrungen mit Cannabidiol haben, kommentiere gerne diesen Beitrag und teile deine Erlebnisse mit mir und der CBD Community!

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CBD Öl gegen Schmerzen

CBD Öl gegen Schmerzen

Wie hilft CBD Öl gegen Schmerzen? Wirkung & Anwendungsgebiete analysiert

Du leidest an Schmerzen und suchst nach einem Mittel, das dir hilft?

Chronische und akute Schmerzen schränken die Betroffenen erheblich in ihrer Lebensqualität ein. Konventionelle Schmerzmittel können zwar wirksam sein, sie machen aber manchen Fällen auch abhängig.

CBD Öl gegen Schmerzen

Viele Menschen wenden sich daher CBD zu und geben an, dass der Wirkstoff ihre Schmerzen lindern konnte. Daher recherchierte ich genauer und prüfte, was die Wissenschaft sowie Studien dazu sagen. In diesem Artikel erfährst du, wie CBD wirkt, bei welchen Arten von Schmerzen es helfen kann und wie du es am besten anwendest.

Was ist CBD?

CBD ist eine chemische Verbindung, die in der Familie der Cannabispflanzen vorkommt. Daher heißen diese Art von Bestandteile auch Cannabinoide und es gibt über hundert davon. CBD ist neben THC (Tetrahydrocannabinol) das am häufigsten vorkommende Cannabinoid.

Im Gegensatz zu THC, welches psychoaktiv wirkt, kann CBD dich nicht in einen Rauschzustand versetzen. Es besitzt ebenso wenig die Fähigkeit, dich abhängig zu machen.

CBD wird aufgrund der vielen potentiellen Gesundheitsvorteile in letzter Zeit immer populärer. Warum dies so ist und wie es wirkt, erkläre ich dir im nächsten Abschnitt.

Wie wirkt CBD gegen Schmerzen?

CBD wirkt, indem es das körpereigene Nervensystem, das Endocannabinoid-System (ECS), stimuliert. Dabei hat es maßgebenden Einfluss auf verschiedene körperliche Prozesse. Dazu zählen:

  • Appetit
  • Verdauung
  • Entzündung
  • Gedächtnis
  • Stimmung
  • Schmerzempfinden

Es besteht unter anderem aus den Neurorezeptoren CB1 und CB2, die sowohl in Gehirn und Rückenmark (dem zentralen Nervensystem), als auch im Immunsystem sowie im Verdauungstrakt zu finden sind. Es ist dafür verantwortlich, dass die genannten Prozesse im Gleichgewicht sind und optimal funktionieren.

Wie du siehst, zählt zu den Prozessen, an denen das ECS beteiligt ist, auch das Schmerzempfinden.

Durch den Einfluss, den CBD auf die CB1 und CB2 Rezeptoren hat, ruft es eine entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung hervor. Das kann zur Linderung verschiedener Arten von Schmerz führen, wie in einer Meta Analyse 1)Vučković S et al., Cannabinoids and Pain: New Insights From Old Molecules, hier im Volltext, 2018 festgestellt wurde.

Im Folgenden beschreibe ich einige Schmerzarten, auf die CBD lindernd wirken kann und nenne dir dazu, was die Wissenschaft zu diesem Gebiet sagt.

Kann Cannabidiol bei chronischen Schmerzen helfen?

Von chronischen Schmerzen ist die Rede, wenn sie länger als sechs Monate andauern. Eine Studie 2)Xiong, Wei et al. “Cannabinoids suppress inflammatory and neuropathic pain by targeting α3 glycine receptors.”, hier im Volltext, The Journal of experimental medicine 2012 zeigt auf, dass CBD Schmerzen und Entzündungen bei Nervenschmerzen lindern kann. Nervenschmerzen entstehen, wenn nach einer Verletzung oder Krankheit die Bereiche des Nervensystems, die für die Schmerzleitung zuständig sind, beschädigt sind.

Eine weitere Studie 3)Nijs, J., et.al.: Sleep disturbances and severe stress as glial activators: key targets for treating central sensitization in chronic pain patients?, hier im Volltext, Expert Opinion on Therapeutic Targets 2017 an Patienten mit chronischen Schmerzen legt nahe, dass schmerzverursachende Nervenzellen beruhigt und das generelle Schmerzempfinden damit gelindert würde.

Es ist jedoch noch weitere Forschung nötig, die Studienergebnisse geben jedoch Hoffnung, dass CBD für Menschen mit chronischen Schmerzen eine große Erleichterung sein kann.

CBD Rückenschmerzen

Hilft CBD gegen Rückenschmerzen?

Wie oben beschrieben, kann CBD bei chronischen Schmerzen helfen, diese zu lindern und Patienten das Schmerzmanagement zu erleichtern. Der Wirkstoff besitzt noch eine weitere Eigenschaft, weshalb Spezialisten es für wirksam bei Rückenschmerzen halten:

Es fördert den Schlaf und wirkt angstlindernd, wie eine Studie 4)Shannon S, Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series, Perm J., 2019 feststellen konnte.

Gerade Personen, die an Rückenschmerzen leiden, haben oftmals auch Schlafprobleme und sehen der Nacht mit Sorge entgegen, da das Liegen Schmerzen verursacht. Indem das Cannabisextrakt den Schlaf fördert und die Stimmung generell entspannt, trägt es zum generellen Wohlbefinden von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen bei.

Wirkung bei Arthritis

Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die du unter anderem durch Schmerzen und Steifheit in den betroffenen Gelenken erkennst. Ursachen dafür sind bakterielle und nicht-bakterielle Entzündungen in den Gelenken. Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften kann CBD dazu beitragen, Schmerzen bei Arthritis zu lindern, wie eine Studie 5)Hammell DR et al., Transdermal cannabidiol reduces inflammation and pain-related behaviours in a rat model of arthritis., hier im Volltext, Eur J Pain 2016 aus dem Jahr 2016 festgestellt hat.

Restless Leg Syndrome

Das Restless Leg Syndrom, auf Deutsch etwa das Syndrom der unruhigen Beine, beschreibt das Verlangen nach Bewegen der Beine aufgrund von Unwohlsein. Betroffene Personen beschreiben das Syndrom als einen undefinierbaren Schmerz, beziehungsweise ein starkes Unwohlsein, das durch Bewegung gelindert wird. Bei den meisten Betroffenen wird das Syndrom zum Abend und zur Nacht hin stärker. Das führt dazu, dass sie schlecht schlafen und unausgeruht sind.

Es gibt zwar noch keine wissenschaftlichen Studien dazu, wie CBD beim Restless Leg Syndrom wirkt. Seine Eigenschaften der Schlafförderung und generellen Entspannung können jedoch bei diesem Syndrom sehr förderlich sein, indem es die Betroffenen allgemein entspannt und deren Schlaf verbessert.

CBD gegen Migräne & Kopfschmerzen

Bisher gibt es noch keine eigenständige Studie zu CBD bei Migräne. Eine Studie 6)EAN Congress Amsterdam, Abstract Nicolodi, et al. Therapeutic Use of Cannabinoids – Dose Finding, Effects and Pilot Data of Effects in Chronic Migraine and Cluster Headache, hier im Volltext, EAN Congress Press 2017 aus dem Jahr 2017 beobachtete aber die Wirkung einer kombinierten CBD – THC Gabe und konnte feststellen, dass die Cannabinoide in Kombination sowohl die Schmerzintensität als auch die Häufigkeit der Migräneanfälle deutlich senken konnten.

Du solltest wissen, dass CBD und THC in Kombination den psychoaktiven Effekt von THC zum Teil verliert. Eine Kombination der Cannabinoide hat daher den Vorteil, dass du die potentiell heilenden Eigenschaften nutzen kannst, ohne in einen Rauschzustand zu kommen.

CBD bei Krebsschmerzen

Es gibt Tierstudien 7)Simmermann, E: et.al: Cannabinoids as a Potential New and Novel Treatment for Melanoma: A Pilot Study in a Murine Model, hier im Volltext, Journal of Surgical Research 2019 die die Wirkung von CBD auf Tumorzellen untersuchen. Demnach kann Cannabidiol zu einem deutlichen Rückgang der Tumore in Mäusen führen. Humanstudien gibt es in diesem Bereich jedoch noch nicht.

Diese fokussieren sich vor allem darauf, wie CBD Schmerzen bedingt durch Krebs und die Nebeneffekte der Chemotherapie lindern kann. Das amerikanische National Cancer Institute erklärt, dass CBD gegen durch Chemotherapie verursachte Schmerzen, Erbrechen und Appetitmangel helfen kann.

Eine Humanstudie 8)Johnson, J.R. et.al.: An Open-Label Extension Study to Investigate the Long-Term Safety and Tolerability of THC/CBD Oromucosal Spray and Oromucosal THC Spray in Patients With Terminal Cancer-Related Pain Refractory to Strong Opioid Analgesics, hier im Volltext, Journal of Pain and Symptom Management 2013 aus dem Jahr 2013 kommt zu dem Schluss, dass eine Kombination aus THC und CBD krebsbedingte Schmerzen deutlich lindern kann.

Multiple Sklerose (MS)

MS ist eine Autoimmunkrankheit, die durch Einwirkung auf Gehirn und Nervenzellen den gesamten Körper beeinflusst. Eines der Hauptsymptome der Krankheit sind Muskelkrämpfe. Diese können so stark sein, dass sie zu chronischen Schmerzen bei manchen Menschen führen.

Ein Überblicksreport 9)National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine; Health and Medicine Division; Board on Population Health and Public Health Practice; Committee on the Health Effects of Marijuana: An Evidence Review and Research Agenda. The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids: The Current State of Evidence and Recommendations for Research., hier im Volltext, National Academies Press 2017 beschreibt, wie die kurzfristige Einnahme von CBD Öl zu einer Reduktion der Muskelkrämpfe bei MS Patienten geführt hat. Diese Reduktion war zwar leicht, aber messbar. Auf diesem Gebiet besteht großer Bedarf nach weiteren und großflächigeren wissenschaftlichen Untersuchungen.

CBD-Nebenwirkungen

Hat CBD Nebenwirkungen?

CBD besitzt relativ wenige und leichte Nebenwirkungen. Eine Meta Analyse 10)Kerstin Iffland and Franjo Grotenhermen: An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies, hier im Volltext, Cannabis and Cannabinoid Research 2017 vorhandener Studien hat ergeben, dass CBD Nebenwirkungen wie

  • Durchfall,
  • Müdigkeit,
  • einen trockenen Mund
  • Veränderungen des Appetits oder
  • Veränderungen des Gewichts

hervorrufen kann. Laut dieser Studie traten diese Nebenwirkungen vor allem dann auf, wenn hohe Dosen an CBD verabreicht wurden. Aufgrund der nur leichten Nebenwirkungen stuft auch die Weltgesundheitsorganisation CBD als unbedenklich ein 11)WHO: CANNABIDIOL (CBD). Critical Review Report, hier im Volltext, 2018.

Besonders, wenn du du CBD gegen Schmerzen einnehmen möchtest, dürfte dich dieses interessieren. Normalerweise werden bei Schmerzen Opiate (zum Beispiel Morphin) gegeben. Diese sind bekannt für eine Vielzahl starker Nebenwirkungen und auch dafür, dass sie abhängig machen können.

Wenn du CBD allein nimmst (also keine Kombination von CBD und THC), besitzt es nicht diese Fähigkeit, wie weiter oben beschrieben. CBD Vollspektrum Produkte, in denen sich neben CBD noch weitere Cannabinoide befinden, enthalten auch einen geringen Anteil an THC. Um in Deutschland legal und freiverkäuflich zu sein, darf ein CBD Produkt einen Maximalanteil von 0,2 Prozent THC nicht überschreiten.

Gibt es Wechselwirkungen?

Vorsichtig solltest du sein, wenn du andere Medikamente einnimmst, da CBD eine Wechselwirkung mit diesen auslösen kann. Hierbei handelt es sich vor allem um Medikamente, die eine “Grapefruit-Warnung” enthalten. Hierzu zählt übrigens auch das gängige Schmerzmittel Aspirin. Sprich dich am besten mit einem Arzt ab, wenn du bereits Medikamente nimmst.

Außerdem solltest du CBD nicht einnehmen, wenn du gerade stillst, da CBD auf das Kind übergehen könnte. Die Wirkung von CBD ist bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren noch nicht erforscht, daher raten Experten in diesem Fall strikt von der Einnahme ab.

Wie nehme ich CBD gegen Schmerzen am besten ein?

Du kannst CBD Produkte in unterschiedlichen Formen zu dir nehmen. Auf dem Markt gibt es bereits:

  • CBD Öl
  • CBD Liquid
  • CBD Kapseln
  • CBD Salben, Cremes oder Lotionen
  • CBD Lebensmittel wie Gummibärchen

Du kannst dir das Produkt nach deiner persönlichen Präferenz aussuchen. Du solltest jedoch wissen, dass die verschiedenen Produkte auch leicht unterschiedliche Wirkungsweisen besitzen. Was laut Studien bei Schmerzen besonders empfohlen wird, erkläre ich dir in den folgenden Absätzen.

Eine Meta Analyse 12)Vučković, S., et.al.: Cannabinoids and Pain: New Insights From Old Molecules, hier im Volltext, Frontiers in Pharmacology 2018 hat wissenschaftliche Untersuchungen im Bereich Cannabinoide/CBD gegen Schmerzen seit den 1970er Jahren untersucht. Es stellte sich heraus, dass die beste Einnahme-Methode gegen Schmerzen das Inhalieren beziehungsweise das Verdampfen ist. Laut dieser Meta Analyse zeigen Studien, bei denen die Probanden das CBD über die Lungen zu sich nehmen, konstante Linderung.

Beim Inhalieren des CBD Liquids über beispielsweise einen Vaporizer kann das CBD über die Lungen sehr schnell verwertet werden. Ebenfalls haben die Lungen die Fähigkeit, das gesamte CBD zu verwerten, es geht nichts verloren. Daher wirkt inhaliertes CBD nicht nur sehr schnell, sondern auch sehr effektiv.

Eine andere Möglichkeit ist die orale Einnahme von beispielsweise CBD Öl. CBD Öl ist die beliebteste Einnahme Methode von CBD Konsumenten und kann laut der Analyse ebenfalls mit Schmerzmanagement helfen. Das liegt daran, dass es vor allem den Schlaf, das allgemeine Wohlbefinden und die allgemeine Lebensqualität verbessern kann.

CBD Öl nimmst du am besten sublingual ein. Dazu träufelst du die gewünschte Dosierung (Anzahl an Tropfen) unter die Zunge und lässt sie dort circa eine Minute einwirken. Das CBD gelangt so direkt in die Blutbahn und kann relativ schnell wirken.

Die richtige Dosierung

Die Dosierung von CBD ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Deinem Körpergewicht
  • Deiner individuellen Körperchemie (wie dein Organismus auf CBD reagiert)
  • Der Art und Schwere deiner Beschwerden

Damit wird die Dosierung von CBD zu einer sehr individuellen Angelegenheit, bei der du eventuell ein bisschen ausprobieren musst. Dabei empfehle ich dir, mit einer geringen Dosierung anzufangen und zu schauen, wie das CBD auf deinen Körper und deine Beschwerden wirkt. Bei Bedarf kannst du dann nach ein paar Tagen (wenn sich der Körper an das CBD gewöhnt hat) erhöhen.

CBD Dosierung

Dosierung bei leichten und starken Schmerzen

Wie erwähnt, richtet sich die Dosierung auch nach der Schwere der Beschwerden. Leichte und temporäre Schmerzen können mit CBD als alleinigem Mittel gut gelindert werden. Ich habe gelesen, dass bei vielen Nutzern bereits drei Tropfen eines 5 Prozent Öls morgens und abends ausreichen.

Wenn die Schmerzen dennoch weiterhin bestehen, kann die Dosis auf fünf Tropfen eines 5 Prozent Öls erhöht werden. Die Erhöhung sollte aber erst nach einer Woche erfolgen, damit du deinem Körper die Möglichkeit gibst, sich an das CBD und dessen Wirkung zu gewöhnen. Manchmal setzt die Wirkung erst nach ein paar Tagen ein.

Bei schweren Schmerzen nimmst du CBD vielleicht als zusätzliches Mittel zu anderen Schmerzmitteln ein. Hier habe ich gelesen, dass die meisten Nutzer das 10 Prozent Öl empfehlen. In der ersten Woche solltest du ebenfalls nur drei Tropfen je morgens und abends zu dir nehmen. In der zweiten Woche kannst du dies auf vier, in der dritten Woche auf fünf Tropfen erhöhen. Bei Bedarf kannst du sie auch dreimal täglich einnehmen.

Wenn du CBD begleitend zu einer Chemotherapie einnehmen möchtest, sollte die Dosis etwas höher sein. Hier solltest du mit vier Tropfen dreimal täglich beginnen und dich langsam hocharbeiten. In jedem Fall solltest du jede Dosierung eine Woche lang durchhalten, um die Effekte einschätzen zu können.

Wenn du CBD gegen schwere und chronische Schmerzen einnehmen möchtest, empfehle ich einen Arzt zu kontaktieren. Mit diesem kannst du die für dich bestmögliche Dosierung und Einnahmeform ausarbeiten und bist auf der sicheren Seite.

CBD in der Apotheke kaufen

Du kannst CBD Produkte übrigens auch in Apotheken kaufen. Da CBD ein Heilmittel und gleichzeitig in Deutschland frei verkäuflich ist, bieten bereits einige Versandapotheken den Verkauf von CBD Öl an.

Ich habe allerdings nur gesehen, das CBD Öl verkauft wird. Suchst du nach anderen Produkten, solltest du dich direkt an einen qualitativ hochwertigen Deutschen Hersteller wenden (Diese sind auch günstiger).

Fazit

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass CBD wirksam zur Linderung von chronischen und akuten Schmerzen eingesetzt werden kann. Das Interesse der Forschung ist groß, was auch daran liegt, dass CBD im Vergleich zu herkömmlichen Schmerzmitteln kaum Nebenwirkungen hat und keine gefährliche Abhängigkeit hervorrufen kann. CBD kann nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch die allgemeine Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

Wie hat dir mein Artikel gefallen? Hast du Erfahrungen mit CBD bei Schmerzen (chronisch oder akut) gemacht? Ich freue mich auf deine Meinung! Hinterlasse einen Kommentar!

Quellen   [ + ]

CBD Depression

CBD Depression

Meine Recherche zu CBD & Depressionen: Studien & Erfahrungen im Fokus

Mehr als 5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Depressionen. Auch ich neige manchmal dazu Trübsal zu blasen und frage mich dann, ob auch ich von der Krankheit betroffen bin. Denn ja, es ist eine Krankheit (genau so wie es Schnupfen ist) und kann mit Medikamenten aber auch natürlichen Mitteln behandelt werden.

CBD Depression

Welche das sind, wie man Depressionen erkennt sowie ob CBD dagegen helfen kann erfährst du unter anderem in diesem Artikel. Vor allem habe ich mich auch gefragt, ob Hanf oder besser gesagt dessen Wirkstoff Cannabidiol, sogar eine Alternative zu klassischen Behandlungsmethoden sein kann? Am Ende des Artikels findest du übrigens eine Studienübersicht mit allen Quellen sowie ein Diskussionsforum. Es würde mich freuen, wenn auch du deine Erfahrungen mit mir teilst!

Was ist CBD?

Falls du eine Behandlung mit CBD gegen Depressionen in Betracht ziehst, solltest du die enthaltenen Inhaltsstoffe kennen sowie Cannabidiol von THC unterscheiden können.

Für medizinische und therapeutische Anwendungen haben zwei Wirkstoffe entscheidende Bedeutung:

  • THC
  • CBD

Beide sind Bestandteil der Cannabispflanze.

  • THC (Tetrahydrocannabinol) ist der psychoaktive Wirkstoff, der von der weiblichen Pflanze gewonnen wird.
  • CBD (Cannabidiol) stellt einen nicht psychoaktiven Wirkstoff dar, welcher ebenfalls in Hanf zu finden ist. Er steht erst seit kurzem im Gespräch, wenn es um den Einsatz bei psychischen und physischen Erkrankungen geht. Unter anderem zur Einnahme gegen Depressionen. Doch wie wirkt das vermeintliche Wundermittel?

CBD und seine Wirkung im Körper

Cannabinoide wirken im sogenannten Endocannabinoid-System, welches ein Teil des menschlichen Nervensystems ist. In diesem werden von Rezeptoren Cannabinoide aufgenommen und weitergeleitet, um auf verschiedene Prozesse einzuwirken. Das Endocannabinoide-System reguliert unter anderem

  • des psychischen Zustand und Stimmungslage
  • die Körperwärme, das Gefühl von Müdigkeit und die Esslust
  • das Immunsystem
  • und das Schmerzempfinden

Alles Faktoren, die für die Behandlung von Depressionen eine entscheidende Rolle spielen können! Studien zufolge (die Übersicht welche das sind findest du weiter unten im Text) kann Cannabidiol entspannend, beruhigend und angstlösend wirken. Klingt vorerst bei der Behandlung von psychischen Problemen vielversprechend. Sehen wir uns nun die Symptome von Depressionen im Detail an.

Definition von Depressionen

Habe ich Depressionen und woran erkenne ich diese? Die WHO beschreibt diese Krankheit als eine psychische Störung, die durch mehrere Faktoren wie Traurigkeit, Schlafstörung, Appetitlosigkeit, geringes Selbstwertgefühl und Interesselosigkeit gekennzeichnet ist.

Es ist also wichtig, nicht gleich jede Stimmungsschwankung oder Unlust als Depression abzustempeln. Ursachen dafür können auch wenig Schlaf und Stress im Alltag sein. Solltest du jedoch öfter unter den oben genannten Anzeichen leiden, solltest du einen Arzt aufsuchen, um eine mögliche Depression zu diagnostizieren.

Symptome von Depressionen

Unter den vielen Symptomen wie anhaltende Schlafstörungen, Einsamkeit, Traurigkeit und vermindertem Selbstwertgefühl, können folgende Anzeichen auf eine Krankheit hinweisen:

  • Müdigkeit und Interessenverlust im Alltag
  • wenig Energie und hohe Reizbarkeit
  • Gewichtsveränderungen durch gestörtes Hungergefühl
  • fehlendes Sexualverlangen
  • negative Gedanken, Angstzustände, Selbstmordgedanken

Definition von Depressionen

Was kann Auslöser einer Depression sein?

Depressionen können viele Gründe haben. Dabei spielen körperliche, psychosoziale und sogar genetische Ursachen eine große Rolle. Begünstigte Faktoren sind hier:

  • Drogenabhängigkeit wie zum Beispiel Alkohol
  • Kindheitstraumata und Stress-Situationen
  • genetische Prädisposition durch Verwandte
  • hormonelle Veränderungen durch Medikamente oder Schwangerschaft

Welche Auswirkungen haben Depressionen im Gehirn?

Das Gehirn ist eine komplexe Maschine, die Botenstoffe transportiert. Vier dieser wichtigen Botenstoffe sind Noradrenalin, Serotonin, Dopamin und Endorphin.

Sie sind für unsere Glücksgefühle verantwortlich. Sollte dort ein Ungleichgewicht auftreten, kann es zu Depressionen kommen.

Um diese biochemischen Prozesse anzupassen, verschreiben Ärzte heutzutage Antidepressiva. Leider gehen diese oft auch mit Nebenwirkungen einher und viele Menschen suchen nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten.

Kann mir Cannabidiol dabei helfen, meine Depressionen zu bekämpfen? Sehen wir uns vorher aber noch im Detail an was klassische Ärzte verschreiben.

Die gängigen Behandlungsmöglichkeiten – Alternative in Sicht?

Sollte eine Depression vorliegen, werden in den meisten Fällen vom Arzt Antidepressiva verschrieben. Diese könnten die Botenstoffe wieder in ein Gleichgewicht bringen, haben jedoch oftmals unter anderem folgende Folgen.

  • Schwindelgefühl
  • Blutdruckschwankungen
  • Schlafstörungen, aber auch
  • Magenbeschwerden
  • und sexuelle Funktionsstörungen

Psychotherapien verfolgen das Ziel, Betroffene wieder in positive Denk- und Verhaltensmuster einzugliedern. Meditation und Sport helfen ebenfalls. Für den Betroffenen ist es jedoch oftmals schwer, sich selbst zu überwinden und seine Gefühle zu ordnen.

Wie wirkt CBD gegen Depressionen?

Eine Studie 1)Corroon J, Phillips JA. A Cross-Sectional Study of Cannabidiol Users. Cannabis Cannabinoid Res. 2018;3(1):152–161. Published 2018 Jul 1. zeigte, dass der Wirkstoff verschiedene Anwendungsmöglichkeiten hat. Unter anderem kann er auch bei Depressionen helfen! Das Cannabisextrakt wirkt nämlich gegen Stress und kann den Serotoninspiegel erhöhen.

Eine weitere Forschungsarbeit zeigt einen reduzierenden Effekt bei Probanden mit Schlafstörungen und Angst 2)Shannon S, Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series, Perm J., 2019 sowie Panikattacken.

Studien zufolge, kann Cannabidiol also gegen Depressionen helfen!

Hat CBD Nebenwirkungen?

Zur Zeit gibt es keine Studien, die Nebenwirkungen von CBD belegen. Erfahrungen zufolge können leichte Neben- und Wechselwirkungen auftreten. So sind Übelkeit und trockener Mund manchmal die Folgen von zu hohen Dosierungen. Grundsätzlich können Wechselwirkungen bei der Einnahme von anderen Wirkstoffen auftreten. Dazu gehören

  • Antihistaminika
  • Immunsuppressiva
  • Betablocker

Die Medikamente könnten nach der Einnahme von CBD stärker wirken, also solltest du vorher einen Arzt um Rat fragen. Das sollten auch Schwangere tun. Kinder bis zwei Jahren sollten kein CBD einnehmen.

THC gegen Depressionen?

Sollte eine Depression vorliegen, wird davon abgeraten Gras zu rauchen. THC verstärkt nämlich die Gemütslage und deinen derzeitigen psychischen Zustand. Wenn man sich also schlecht fühlt, wird man sich beim, beziehungsweise nach dem Kiffen, schlechter fühlen. Da THC für den Ausstoß von Dopamin zuständig ist, kann es passieren, dass du nach deinem Joint in ein Loch fällst.

Ich bitte deshalb darum, kein THC zu konsumieren.

CBD Produkte

Welche Formen von CBD gibt es?

Wenn du Cannabidiol testen möchtest, so findest du hier eine kleine Übersicht der besten Einnahmeformen. Vorweg:

Cannabidiol kann man legal und frei im Handel kaufen.

Diese fallen nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Folgende Produkte werden unter anderem vertrieben:

  • CBD Öl
  • CBD-Liquid
  • CBD als Kristalle

Das CBD Öl ist wohl das bekannteste Produkt auf dem Markt. Die Bioverfügbarkeit – also der Prozentsatz an Cannabidiol, der im Körper umgesetzt werden kann – liegt bei maximal 30%. Das Öl wird über die Schleimhäute im Mund aufgenommen und wirkt sehr schnell.

CBD als Liquid wird vaporisiert und gelangt so über die Lungen direkt in den Blutkreislauf. Die Wirkung erfolgt nahezu sofort. Insbesondere bei akuten Schmerzen empfiehlt sich diese Einnahme. Die Bioverfügbarkeit liegt bei 40-50%.

Vorab sollten die Kristalle nur in die Hände von erfahrenen CBD Nutzern gelangen, da diese die reinste Form des CBDs darstellen. Mit 98% entsteht somit ein maximaler Effekt.

Neben diesen Produkten, lassen sich noch Tees, Lutscher, Gummibärchen und andere Lebensmittel finden.

Für Laien und Neueinsteiger wird CBD Öl völlig ausreichen. Mit der Zeit gewöhnt man sich auch an den Geschmack. Mit schmeckt es mittlerweile sogar ganz gut. 🙂

Kann ich Antidepressiva und CBD in Kombination einnehmen?

Diese Frage bekomme ich oft gestellt. Wie weiter oben erklärt, kann dir CBD helfen Symptome von Depressionen zu bekämpfen. Falls du aber bereits Antidepressiva verschrieben bekommen hast, rate ich dir, dich an einen Arzt zu wenden, damit keine Wechselwirkungen auftreten. Die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind möglich. Wie sich diese im Detail äußern ist derzeit Gegenstand von zahlreichen Studien. Ich halte dich auf dem Laufenden!

Die geeignete Dosis CBD bei Depression

Im Regelfall solltest du immer mit einer niedrigen Dosis starten. Das sagen zumindest die Hersteller und zahlreiche andere Ratgeber.

Falls sich der gewünschte Effekt nicht zeigt und deine Depression weiterhin besteht, kannst du mehrere Tropfen CBD Öl zusätzlich einnehmen. Die empfohlene Menge liegt bei 25 mg, darf aber mit der Zeit angepasst werden. Die Dauer der Wirkung liegt meist bei vier bis sechs Stunden.

Ähnlich wie beim Öl, liegt die Wirkungsdauer beim Liquid bei circa vier Stunden, da das CBD jedoch mit einem Vaporizer aufgenommen wird, tritt die Wirkung sofort ein. Die empfohlene Dosis ist komplett abhängig von der Stärke, dem Vaporizer und dessen Tank. So gibt dir zum Beispiel eine 1 ml Patrone mit 200mg CBD etwa 1-2 mg CBD pro Zug.

Was ich auch herausgefunden habe ist folgender Tipp:

Passe deine Dosis stets deinem Alltag an. Experimentiere und finde heraus, wie viel CBD bei welcher Gelegenheit am besten ist.

Kristalle sind wohl die am schwersten einzuschätzende Form, da sie mit fast 99,9% CBD-Gehalt verkauft werden. Da eine Überdosis bei CBD aber kaum möglich ist, kann es im schlimmsten Fall zu erhöhter Müdigkeit führen. Die empfohlene Anfangsmenge liegt hier bei 10 mg, daher solltest du deinen Kristall vor der Einnahme wiegen.

Studien zu Depressionen und CBD

Hier noch weitere Forschungsarbeiten für dich, damit du dir ein noch besseres Bild machen kannst:

In einer Übersichtsarbeit 3)De Mello Schier AR, Silva AC et al., Antidepressant-like and anxiolytic-like effects of cannabidiol: a chemical compound of Cannabis sativa, CNS Neurol Disord Drug Targets, 2014 kommen Forscher der University of Rio de Janeiro zum Fazit, dass CBD bei Depressionen eingesetzt werden kann. Die Studien zeigt, dass CBD eine antidepressive sowie angstlösende Wirkung aufweist, da sie mit Serotoninrezeptoren im Gehirn kommuniziert. Ähnliche Anmerkungen macht eine Studie, die an Mäusen durchgeführt wurde. 4)Sales AJ et al., Cannabidiol Induces Rapid and Sustained Antidepressant-Like Effects Through Increased BDNF Signaling and Synaptogenesis in the Prefrontal Cortex, Mol Neurobiol. 2019

Erfahrungsberichte von Nutzern mit Depressionen

Im Internet finden sich zahlreiche Feedbacks und Erfahrungsberichte von Nutzern, die Depressionen hatten.

“Ich suchte nach einer Alternative und bin bei meinen Recherchen auf CBD Tropfen gestoßen. Ich ließ mich in einem Hanf Kiosk beraten und habe Tropfen gekauft, die ich täglich 3x einnehme. Nie hätte ich gedacht, dass die Wirkung so gut ist. Die Schmerzen sind viel erträglicher und ich bewältige den Alltag wieder sehr gut und kann Nachts wieder schlafen. Vor allem der Erholsame Schlaf ist ein Segen für mich.”

Es scheint also, dass nicht nur Studien, sondern auch Nutzer die positive Wirkung von CBD bestätigen. Wie immer sollte man aber vorsichtig sein und nicht alles glauben. Mein Tipp daher: Sei immer kritisch und hinterfrage!

Fazit

CBD kann Studien zufolge dabei helfen Symptomen von Depressionen entgegenzutreten. Auch Nutzererfahrungen zeigen überwiegend das gleiche Bild. Ob CBD und vor allem CBD Öl ausreicht, um deine Depression komplett zu “heilen” steht jedoch noch im Raum und wird zusätzliche Langzeitstudien erfordern.

Wenn auch du bereits Erfahrungen mit CBD und Depressionen gemacht hast, teile per Kommentar deine Erfahrungen mit mir! Wie hat er dir gefallen?

Quellen   [ + ]